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Patellasehnen-Verletzung

Die häufigsten Formen der Patellasehnenverletzung

Die Kniescheibe (lat.: Patella) ist gerade im Laufsport großen Belastungen ausgesetzt und daher besonders anfällig für Laufverletzungen. Patellasehnen-Verletzungen kommen dabei in diversen Krankheitsformen vor, von denen die häufigsten die Reizung der Tuberositas tibiae, der Morbus Osgood-Schlatter und das Jumper’s knee bzw. das Patellaspitzensyndrom sind. Patellasehnenverletzungen treten in seltenen Fällen auch als Patellasehnenrisse auf, die operativ behandelt werden müssen.

Patellasehne: Reizung der Tuberositas tibiae

Bei der Reizung der Tuberositas tibiae, der Knochenvorsprünge am Ansatz der Patellasehne am Knochen des Schienbeins, handelt es sich um eine Patellasehnenverletzung, die durch eine übermäßige Zugbeanspruchung hervorgerufen wird. Die Schmerzen am unteren Ansatz des Kniescheibenbandes treten nicht nur beim Lauftraining auf, sondern auch bei anderen Bewegungen, die eine starke Spannung der Oberschenkelmuskulatur beinhalten.

Eine starke Überpronation sowie eine schlechte Hüftstreckung begünstigen die Entstehung einer Reizung der Tuberositas tibiae, wohingegen Laufschuhe mit Pronationsstützen, eine Optimierung der Lauftechniksowie ein flacher Fußaufsatz das Risiko für diese Laufverletzung reduzieren. Die akute Beschwerdelinderung der Patellasehnenverletzung erfolgt durch Einsanwendungen, entzündungshemmende Salben und Medikamente, stabilisierende Kniebandagen und Injektionsbehandlungen, wobei aufgrund der Rissgefahr für die Patellasehne auf Cortison verzichtet werden sollte. Im weiteren Verlauf der Behandlung kommen krankengymnastische Übungen zum Einsatz, die eine bessere Dehnung der hüftbeugenden, sowie eine Kräftigung der hüftstreckenden Muskulatur zum Ziel haben.

Patellasehnenverletzung: Morbus Osgood-Schlatter

Beim Morbus Osgood-Schlatter handelt es sich um eine schmerzhafte, entzündliche Patellasehnen-Verletzung, von der vor allem jugendliche Läufer und Leistungssportler betroffen sein können. Die Ursache für das Auftreten des M. Osgood-Schlatter ist noch weitestgehend ungeklärt. Bei dieser Verletzung der Patellasehne, die häufig bei Jungen zwischen 13 und 18 Jahren beobachtet wird, die sehr schnell wachsen und ambitioniert Sportarten wie Springen oder Laufen betreiben, kommt es am tibialen (Tibia = Schienbein) Ansatz der Patellasehne zu Entzündungen und zu einem Abbau der Knochen.

Es ist der Zug der Patellasehne, die die Loslösung und schließlich das Absterben kleiner Knorpelstücke von der Tuberositas (Tuberositas = Knochenvorsprung mit rauer Oberfläche) verursacht. Sind die jungen Sportler ausgewachsen, verschwinden diese Verletzungen der Patellasehne meist von allein. Die Therapie des Morbus Osgood-Schlatter erfolgt in einer Ruhigstellung und einer Entlastung der Knie, durch Kälteanwendungnen und Salben sowie den Einsatz einer Patellasehnenbandage (Kasseler Kniebandage).

Das Patellaspitzensyndrom / Jumper’s knee

Verletzungen der Patellasehne in Form des Jumper’s knee bzw. des Patellaspitzensyndroms sind meist die Folge von Überlastungen des Kniegelenks, wie sie durch Sprünge mit nachfolgender Landung entstehen können. Neben Disziplinen wie Hochsprung, Weitsprung und Ballsportarten ist auch der Laufsport davon betroffen – vor allem der Hürdenlauf und der Sprint. Die Therapie dieser Patellasehnen-Verletzung besteht meistens in einer Kombination aus schmerzstillenden Medikamenten, Kniebandagen und physiotherapeutischen Übungen. Nur selten ist eine Operation notwendig. Um weiteren Verletzungen der Patellasehne vorzubeugen, kann eine Reduktion der Trainingsumfänge sinnvoll sein.

Wenn die Patellasehne reißt... der Patellasehnenriss

Ein Riss der Patellasehne kann bei einer sehr starken Anspannung des Oberschenkelmuskels auftreten, vor allem dann, wenn sie mit einer maximalen Kniebeugung einhergeht. Von dieser Verletzung der Patellasehne sind vor allem männliche Sportler betroffen. Begünstigt wird eine solche Ruptur der Patellasehne durch eine bestehende Kniegelenksarthrose, durch Stoffwechselstörungen wie Gicht oder Diabetes mellitus sowie chronische Entzündungen wie Polyarthritis. Beim vollständigen Riss der Patellasehne ist eine Operation unumgänglich.
  • Aufgrund der hohen Beanspruchung der Knie beim Lauftraining sind Patellasehnen-Verletzungen bei Läufern nicht selten
  • Verletzungen der Patellasehne treten meist als Reizung der Tuberositas tibiae, als Morbus Osgood-Schlatter oder als Patellaspitzensyndrom bzw. als Jumper’s knee auf
  • Eine Patellasehnen-Verletzung bessert sich durch Kälteanwendungen, Kniebandagen sowie eine zeitweise Ruhigstellung und Entlastung der Kniegelenke
  • Durch Dehn- und Kräftigungsübungen, eine Optimierung der Lauftechnik und Fußfehlstellungen ausgleichende Einlagen lässt sich das Risiko für Patellasehnenverletzungen reduzieren
Quellen und weiterführende Links:
Foto: unsplash.com