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Bruch im Mittelfußknochen

Wie es zu einem Bruch im Mittelfußknochen kommen kann

Dass ein Bruch im Mittelfußknochen auch als Marschfraktur bezeichnet wird, liegt daran, dass es vor allem Überlastungen wie lange Märsche von Rekruten sind, die zu einer solchen Stressfraktur führen. Der Bruch ereignet sich meistens an der dünnsten Stelle eines der Mittelfußknochen – häufig ist es der zweite, der direkt hinter dem Köpfchen liegt. Legt der Läufer eine mehrwöchige Laufpause ein, um seine Füße zu entlasten, heilen solche Ermüdungsbrüche normalerweise gut und vollständig wieder aus.

Die Symptome eines Mittelfußknochen-Bruchs

Typisches Anzeichen eines Bruchs im Mittelfußknochen sind langsam zunehmende Schmerzen im Vorfußbereich, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Spreizfußbeschwerden aufweisen können. Nicht nur Laufen und Springen ist mit Schmerzen verbunden, sondern auch Druck von oben.

Werden die anfangs erträglichen Beschwerden ignoriert, kann der Bruch im Mittelfußknochen stärker werdende Schmerzen zur Folge haben, die selbst beim Spazierengehen und in Ruhephasen auftreten. Gelegentlich wird an der schmerzenden Stelle auch eine deutlich Schwellung sichtbar.

Die Ursachen von Brüchen im Mittelfußknochen

Als Hauptursache von Mittelfußknochenfrakturen gelten hohe, sich wiederholende Belastungen, wie sie durch ein zu umfangreiches Lauftraining entstehen können. Während der Spitzenbelastungen können sich die Knochen verformen, und es kann sogar zu winzigen Unterbrechungen (Haarrissen) im Mittelfußknochen kommen, die im weiteren Verlauf zu einem vollständigen Bruch führen können.

Speziell bei Läuferinnen können auch hormonelle Veränderungen eine Rolle bei der Entstehung einer Stressfraktur im Fuß spielen. Erste Warnzeichen wie eine unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationsollten daher unbedingt durch einen Arzt abgeklärt werden.

Schließlich gibt es noch eine Reihe von Fußfehlstellungen, die das Auftreten von Brüchen im Mittelfußknochen begünstigen – wie das Vorhandensein von Knick- Hohl- oder Plattfüßen.

Die Diagnose eines gebrochenen Mittelfußknochens

Der Arzt wird bei Verdacht auf eine Stressfraktur im Mittelfußknochen zuerst durch Druck auf die entsprechende Stelle untersuchen, ob der Läufer über Schmerzen klagt. Für die genaueren Untersuchungen kommen vor allem die Kernspintomografie und die Knochenszintigrafie in Frage.
  • Die Kernspintomografie lässt neben der frühzeitigen Diagnose eines Bruchs im Mittelfußknochen die Einteilung dieser Ermüdungsfraktur in verschiedene Stadien zu.
  • Die Knochenszintigrafie, die als das effizienteste Diagnoseverfahren gilt, hat den Nachteil, dass sie mit einer erheblichen Strahlenbelastung des Patienten einhergeht, da bei dieser Methode radioaktiv markierte Stoff zum Einsatz kommen.
  • Röntgenuntersuchungen sind bei Brüchen im Mittelfußknochen nur bedingt aussagekräftig, da die bei Marschfrakturen einsetzenden Umbaureaktionen eine bis maximal acht Wochen benötigen, um überhaupt sichtbar zu werden; und auch dann sind sie auf dem Röntgenbild nicht immer nachweisbar.

Die Therapie eines Bruchs im Mittelfußknochen

Läufer mit Schmerzen im Mittelfußbereich können die Beschwerden durch Kühlen der Füße lindern. Ob eine Laufpause von sechs bis acht Wochen ausreicht, um die Mittelfußknochen zu entlasten und abheilen zu lassen, oder ob ein Gips angelegt werden sollte, wird der Arzt oder Sportarzt entscheiden. Um sich trotz der Zwangspause fit zu halten, kann Schwimmen eine gute Lösung sein, da es bei dieser Sportart zu keiner Belastung der Mittelfußknochen kommt.

Nach der Heilung der Fraktur sollte das übliche Lauftraining nur sehr vorsichtig wieder aufgenommen werden, da gar nicht selten erneute Brüche im Mittelfußknochen auftreten. Deshalb ist die Trainingssteigerung sehr behutsam vorzunehmen, wobei in der Anfangszeit nur jeden zweiten Tag gelaufen werden sollte, um den Knochen jeweils einen Tag Zeit für die Regeneration zu geben.

Brüchen im Mittelfußknochen vorbeugen

  • Um einer Stressfraktur im Mittelfußknochen vorzubeugen, ist es wichtig, gerade auf ungewohntem Laufuntergrund die Laufumfänge nur ganz allmählich zu steigern.
  • Auch das Einhalten der Regenerationszeit trägt dazu bei, Ermüdungsbrüchen vorzubeugen.
  • Eine gute Prophylaxe der Brüche im Mittelfußknochen bieten darüber hinaus Kraftübungen für die Fußmuskulatur.
  • Da Brüche im Mittelfußknochen häufig bei stark untergewichtigen Läufern auftreten, sollten eventuell vorhandene Essstörungen oder Störungen in der Hormonregulation therapiert werden. Am besten ist es, wenn der Körperfettanteil von Läufern nicht unter fünf Prozent und der von Läuferinnen nicht unter acht Prozent liegt.
  • Genauso wie Untergewicht sollte Übergewicht vermieden werden, da sich durch ein zu hohes Körpergewicht die Belastung für die Fußknochen erhöht.
  • Laufschuhe mit guter, aber nicht übermäßiger Dämpfung, können ebenfalls das Risiko von Ermüdungsbrüchen im Mittelfußknochen reduzieren, wie Untersuchungen gezeigt haben.
  • Um erneuten Brüchen des Mittelfußknochens vorzubeugen, sollte zu langes Laufen auf hartem Untergrund - wie Asphalt- vermieden und weicherer Laufgrund wie Gras- und Waldboden bevorzugt werden.

  • Die Hauptursachen eines Bruchs im Mittelfußknochen sind exzessive Umfangssteigerungen des Lauftrainings und ein zu schneller Wechsel des Laufuntergrunds
  • Verschlissene Laufschuhe, Fußfehlstellungen sowie Über- und Untergewicht erhöhen ebenfalls das Risiko von Marschfrakturen
  • Diagnostiziert der Arzt einen Bruch im Mittelfußknochen, muss das Lauftraining für mindestens sechs Wochen unterbrochen werden
  • Kräftigungsübungen für die Fußmuskulatur, gut gedämpfte Laufschuhe und das Vermeiden von zu hohen Laufumfängen auf hartem Untergrund helfen künftigen Ermüdungsbrüchen vorzubeugen
Quellen und weiterführende Links:
Foto: pixabay.com