18.09.2012 von

Zirkeltraining

Zirkeltraining

Training für alle Muskeln

Beim Zirkeltraining geht es vor allem um Konditionstraining, aber auch Schnelligkeit und Koordination werden durch ein Zirkeltraining trainiert. Der Vorteil ist, dass in verschiedenen Stationen viele unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht und damit trainiert werden. Dabei kann der Schwerpunkt frei gewählt werden. Jede Station trainiert eine andere Muskelgruppe, sodass die Muskeln sich auch wieder regenerieren können. Die Übungen sind für gewöhnlich kreisförmig angelegt und am Ende einer Runde geht es wieder von vorne los. Daher der Name Zirkeltraining. So wird sichergestellt, dass der ganze Körper beansprucht wird und durch die Wiederholung der Übungen kommen Sie in den Konditionsbereich, der die dauerhafte Leistungsfähigkeit fördert. Am Anfang sollten Sie das Zirkeltraining einmal pro Woche machen, nach einiger Zeit können Sie sich steigern.

Übungen zum Zirkeltraining

Es gibt kein vorgeschriebenes, festgelegtes Zirkeltraining. Kombinieren Sie die Übungen so, dass immer andere Muskelgruppen direkt nacheinander belastet werden, damit sich andere Muskeln erholen können. Dr. Gumpert empfiehlt in seinem Artikel Zirkeltraining, dass "mindestens 5 bis maximal 20 unterschiedliche Übungen in einen Zirkel integriert." Die Zeit der Übungen kann frei und individuell dem Trainingsstandard angepasst gewählt werden. Für Einsteiger empfehlen sich 30 Sekunden pro Station und 30 Sekunden Pause zwischen den Stationen, Fortgeschrittene können die Zeit auf 45 bis 60 Sekunden steigern, die Pause sollte jedoch bei 30 Sekunden bleiben. Zwei bis drei Durchgänge reichen für Einsteiger völlig aus, Fortgeschrittene können drei bis fünf machen.

Foto: @ Plesea Petre / istockphoto

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