0 Kommentare

Tai-Chi

Tai-Chi - ein Volkssport

Tai-Chi

Die korrekte Bezeichnung für Tai-Chi lautet eigentlich "Taijiquan". Hierzulande ist dieser chinesische Volkssport allerdings eher als Tai-Chi bekannt. Auch in den westlichen Ländern wie Deutschland wird dieser chinesische Volkssport immer beliebter, da mehr und mehr Menschen von den positiven Auswirkungen dieses Sports profitieren möchten. Diese Sportart ist wohltuend für Geist, Körper und Seele und kann im heute oftmals hektischen Alltag ausgleichend wirken. Tai-Chi wurde im Übrigen ursprünglich nicht als Gymnastik verstanden, sondern als Kampfkunst: Mithilfe der verschiedenen Bewegungen sollten Angreifer abgewehrt werden. Die Wurzeln dieser chinesischen Kampfkunst reichen weit zurück, allerdings ist die Sportart, so wie sie heute ausgeübt wird, erst seit etwa 400 Jahren bekannt, wie die apotheken-umschau.de zu berichten weiß. Die Übungen werden heute von vielen Anhängern weltweit praktiziert und zeichnen sich durch harmonische, fließende Bewegungen aus.

Die Wurzeln des Tai-Chi

Die Wurzeln dieser chinesischen Kampfkunst sollen sich in den taoistischen Klöstern befinden. Einer Legende nach soll ein taoistischer Meister im 13. Jahrhundert beobachtet haben, wie ein Kranich und eine Schlange miteinander kämpften. In diesem Kampf zeigte sich, dass die Schlange den Angriffen des Kranichs durch geschmeidige Bewegungen ausweichen konnte. Aus dieser Beobachtung soll sich dann die heute bekannte Kampfkunst mit ihren weich fließenden Bewegungen entwickelt haben. Über die Jahrhunderte hinweg soll sich diese Kampfkunst immer wieder etwas verändert haben, und erst im 17. Jahrhundert ist wohl die Form des Tai-Chi entstanden, wie wir es heute kennen. Allerdings haben sich seither viele verschiedene Stile entwickelt. Der Chen-Stil gilt als die älteste Variante, der Yang-Stil ist laut apotheken-umschau.de hingegen am weitesten verbreitet. Er ist aufgrund seiner weich fließenden Bewegungen sehr entspannend und wird daher oftmals als besonders wohltuend empfunden. Der Yang-Stil kann grundsätzlich auch von Menschen mit Gelenkbeschwerden und Rückenproblemen ausgeübt werden.

Tai-Chi Übungen folgen einer festen Choreographie

Die Tai-Chi Übungen werden in der Regel nach festen Vorgaben durchgeführt. Bekannt sind die Übungen als so genannte Formen, die in einer genau festgelegten Abfolge trainiert werden, so dass die fließenden Bewegungen entstehen. Die einzelnen Bewegungen beziehungsweise Körperhaltungen sind auch als Körperpositionen und Bilder bekannt (Quelle: netdoktor.de). Oftmals wird einer Körperposition ein poetischer Name verliehen. Die Übungen werden in entspannter, aufrechter Körperhaltung durchgeführt und erfordern eine hohe Konzentration, da der Geist auf den Körper abgestimmt werden muss. Wichtig ist bei den Tai-Chi Übungen auch das richtige Atmen. Es gibt verschiedene Arten dieses chinesischen Volkssports. Im europäischen Raum hat sich vor allem das Yang Tai Chi durchgesetzt. Dieses zeichnet sich durch fließende, weiche Bewegungen aus, die oftmals in Zeitlupe ausgeführt werden. Im Gegensatz dazu enthalten andere Arten der Ausführung dieses Kampfsports auch Sprünge und schnelle Bewegungen. 

Allen Stilen gemeinsam sind jedoch einige Grundlagen. Der Übende muss eine gewisse Grundstellung einhalten, das Becken entsprechend ausrichten und die Wirbelsäule aufrichten. Der Übende soll mit der Erde verwurzelt sein und dennoch über sich selbst hinauswachsen können.

Der Tai-Chi-Sport wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus

In China wird Tai-Chi als Volkssport ausgeübt und aufgrund seiner positiven Wirkung sogar staatlich gefördert. Diese Sportart soll laut der Traditionellen Chinesischen Medizin den Fluss der Lebensenergie fördern, wie netdoktor.de ausführt. Mit Hilfe der Übungen soll die Lebensenergie im Körper gestärkt werden. Geschult werden bei den Übungen Körperwahrnehmung und Körperbeherrschung. Die fließenden Bewegungen sorgen für Entspannung und innere Harmonie. Durch die langsamen Bewegungen können oftmals Verspannungen in der Muskulatur gelöst und Haltungsschäden gemildert oder auch beseitigt werden. Tai-Chi gilt zudem als besonders hilfreich beim Stressabbau.

© shoot4u - Fotolia.com

 

Fazit

  • Tai-Chi ist ein chinesischer Volkssport, der sich positiv auf Geist, Körper und Seele auswirkt.
  • Tai-Chi eignet sich für Menschen jeden Alters und kann aufgrund seiner sanften Bewegungen oftmals auch bei Gelenk- Rückenproblemen ausgeübt werden.
  • Die Übungen wirken entspannend und können Körper und Geist in Einklang bringen, sind also optimal für Stressgeplagte.
 
Noch keine Bewertungen vorhanden
Weitere Artikel


Kommentare

Array

Kommentar abgeben

CAPTCHA
Bitte geben Sie die angezeigten Zeichen in das Feld unten ein. (Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet)
 

0 Kommentare