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von Jennifer Albrecht

Schwimmen

Schwimmen als Alternative zum Laufen

Schwimmen

Schwimmen ist nicht nur eine gute Alternative zum Laufen, sondern auch eine der gesündesten Sportarten überhaupt – vor allem für Personen, die aufgrund eines zu hohen Körpergewichts vom Laufen Abstand nehmen müssen.

Und Schwimmen ist auch etwas für Leute, die für andere Sportarten nicht zu begeistern sind, denn im Wasser fühlt sich der an Land oft schwere oder schmerzende Körper auf einmal leicht und beschwerdefrei an.

Schwimmen – Sport im Wasser

Es ist das Element Wasser, was das Schwimmen zu einem besonderen Erlebnis macht. Im Wasser ist man nur etwa ein Siebtel so schwer wie an Land. Übergewichtige Personen, schwangere Frauen und Menschen mit Gelenkverschleiß oder Verletzungen haben dadurch den Vorteil, dass sie mit Schwimmen einen Sport ausüben können, der ihre Gelenke schont und sie vor Verletzungen schützt. Da Wasser eine rund tausendmal größere Dichte hat als Luft, muss jede Bewegung beim Schwimmen gegen einen viel größeren Widerstand ausgeführt werden, was dazu führt, dass alles langsamer geschieht als an Land, was das Verletzungsrisiko stark senkt. Der hohe Widerstand des Wassers führt auch dazu, dass beim Schwimmen ein hoher Körpereinsatz nötig ist, und man somit viele Kalorien verbraucht.

Schwimmen trainiert alle Muskelgruppen gleichzeitig und gleichmäßig, was diesen Sport zu einem besonders empfehlenswerten Fitnesstraining macht. Wer über längere Zeit trainiert, wird feststellen, dass nicht nur seine Muskeln kräftiger werden und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt wird, sondern dass sich auch sein Lungenvolumen vergrößert und sein Atemrhythmus regelmäßiger wird.

Schwimmen als besonders abwechslungsreiche Sportart

Schwimmen kann man in vier verschiedenen Stilarten ausführen, von denen jede einen speziellen gesundheitlichen Vorteil hat:

  • Brustschwimmen beansprucht vor allem die Muskulatur der Brust, der Schultern und der Arme.
  • Kraulen trainiert nicht nur die Kraft der Arme, die bis zu 80 Prozent der Antriebsleistung erbringen müssen, sondern verbessert auch die Ausdauer, an die bei diesem schnellsten Schwimmstil besondere Anforderungen gestellt werden.
  • Rückenschwimmen eignet sich vor allem für Menschen, die Probleme mit dem Rücken oder der Halswirbelsäule haben, die zum Beispiel beim Brustschwimmen zu stark belastet würden. Auf dem Rücken schwimmend werden diese Körperpartien dagegen entlastet.
  • Delfinschwimmen ist der schwerste Schwimmstil. Er erfordert sehr viel Kraft und Ausdauer und trainiert neben der Arm-, Bein-, Rücken- und Brustmuskulatur auch sehr stark die Beweglichkeit der Wirbelsäule.

Foto: © Paul Boncoeur - Fotolia.com

 

Fazit

  • Schwimmen eignet sich vor allem für diejenigen als Alternative zum Laufen, die aufgrund eines zu hohen Körpergewichts nicht Joggen sollten
  • Aber auch schwangere Frauen und Menschen mit Gelenkprobleme und -verletzungen können beim Schwimmen eine schonende Sportart ausüben
  • Außerdem trainiert das Schwimmen alle Muskelgruppen gleichzeitig und gleichmäßig und sorgt neben einem stärkeren Herz-Kreislaufsystem auch für einen gleichmäßigeren Atemrhythmus
 
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