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von Jennifer Albrecht

Stepper

Unser Ratgeber zum passenden Stepper...

Stepper

Er ist mit Sicherheit eines der platzsparendsten Fitnessgeräte: der Stepper. Vor allem Frauen benutzen ihn gerne, und zwar aus gutem Grund. Der Stepper trainiert nämlich genau die Zonen, auf die Frauen den größten Wert legen: die Beine und den Po.

Bei allen oben genannten Vorzügen scheinen die Hochzeiten des Steppers jedoch abgelaufen zu sein. Größere Geräte, die bei gleichem Zeitaufwand mehr Muskelgruppen trainieren (wie etwa der Crosstrainer oder Ellipsentrainer), haben ihm den Rang abgelaufen. Zwar sind diese Geräte deutlich teurer als ein Stepper – ihn gibt es bereits ab rund 40 Euro –, doch in Zeiten der Terminnot und der gestiegenen Ansprüche ans Training zählen eben andere Werte.

Eigenschaften des Steppers

Wer dennoch an einem Stepper interessiert ist, sollte auf folgende Dinge achten: Man unterscheidet zwischen drei Steppertypen, dem Mini-, Twist & Swing- oder Side- & Balancestepper. Das Prinzip des imitierten Treppensteigens ist zwar das Gleiche, doch die Bewegungsabläufe unterscheiden sich von Typ zu Typ.

Der populärste dieser Typen ist der Ministepper. Sein Prinzip ist sehr einfach: Er hat zwei Trittflächen und meist zwei Hydraulikzylinder als Widerstand. Als am effektivsten in Sachen Muskelstimulation (vor allem der Wadenmuskulatur) hat sich jedoch der Sidestepper erwiesen. An die Werte eines Crosstrainers reichen Stepper jedoch bei Weitem nicht heran.
Als Einstiegsgerät eignet sich der Stepper aber dennoch, allein schon aus finanziellen Gründen. Dennoch haben Stepper auch Schwächen, die man kennen sollte.

Schwächen des Steppers

Die sportliche Schwäche des Steppers ist, dass er lediglich den unteren Teil des Körpers trainiert. Wer sein Training jedoch ein wenig ganzheitlicher gestalten möchte, hat bei manchen Modellen die Möglichkeit, Gummiseile anzubringen, um beim Steppen auch den Oberkörper trainieren zu können. In mehreren Testberichten wird jedoch auf die erhöhte Verletzungsgefahr hingewiesen, wenn entweder die Haken oder das Seil den Dienst quittieren. Weiterhin kann es passieren, dass sich die Hydraulikzylinder während des Trainings über die vom TÜV zugelassene Höchstmarke von 65°C aufheizen.

Zudem traten aufgrund des unnatürlichen Bewegungsablaufs beim Steppen bei mehrjähriger intensiver Nutzung bei Sportlern vereinzelt Bandscheibenprobleme auf. Aus diesem Grund sollte man in einem Stepper also wirklich nicht mehr sehen als ein günstiges Fitnessgerät für den Einstieg.

Foto: @ diego cervo / istockphoto

 

Fazit

  • Ein Stepper ist im Vergleich mit anderen Trainingsgeräten recht günstig
  • Durch höhere Verletzungsgefahr und einseitiges Training ist der Stepper aber nicht mehr als ein Einsteigergerät
  • Wer für längere Zeit trainieren möchte, sollte sich überlegen, ob sich die Anschaffung eines Ellipsentrainer lohnen könnte
 
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