5 a day – Täglich Obst und Gemüse hält den Körper fit
Obst und Gemüse sind für unsere Ernährung unerlässlich. Vor allem die dort enthaltenen Vitamine benötigt unser Körper um genügend Abwehrstoffe zu entwickeln und leistungsfähig zu sein. Unter dem Kampagnentitel „5 a day“ hat sich die Prämisse etabliert, etwa fünf Gemüse- und Obstportionen am Tag zu sich zu nehmen. Die Portionen richten sich dabei nach der Größe des Menschen. Ein Leitfaden zur Portionsabmessung besagt, dass eine Portion etwa der Menge entspricht, die in zwei Hände passt. Das bedeutet also: Große Menschen- große Portionen, kleine Menschen - kleine Portionen.
Tipp: Die 5 a day Regel bezieht sich nicht nur auf Obst, dass man separat verzehrt. Auch ein Smoothie oder ein leckerer Obstsalat kann helfen den Tagesbedarf, zusammen mit ein paar Gemüserationen z.B. in Form von Salatgarnierung auf dem Pausenbrot, zu erfüllen. Den Smoothie am besten selbst machen, gekaufte Smoothies enthalten oft viel hinzugefügten Zucker.
Wozu ist Obst gut?
Die meisten Säugetiere können Vitamin C selbst produzieren. Menschen können das nicht, deshalb sind wir darauf angewiesen, Vitamin C in ausreichender Menge über die Nahrung aufzunehmen. Der Bedarf eines Menschen an Vitamin C liegt bei mehreren 100 mg. Ein zu viel gibt es nicht. Da Vitamin C zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört, kann es nicht gut vom Körper gespeichert werden, ein Übermaß an Vitamin C wird jedoch für den Körper völlig unbedenklich einfach ausgeschieden. Nur bei empfindlichen Personen kann es gelegentlich und bei einer extremen Überdosierung zu Durchfall kommen. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist eine Überdosierung von Vitamin C jedoch nicht möglich.
Obwohl der Vitamin C Gehalt für den Menschen der wichtigste Vorteil an einer mit Obst angereicherten Ernährung ist, haben die gesunden Früchte noch einiges mehr zu bieten. Neben zahlreichen weiteren Vitaminen, Spurenelementen und Polyphenolen, haben sie oft auch eine gesunde physische Wirkung auf unseren Körper, die wir direkt spüren. So kann der Verzehr von Obst vor allem Verstopfung vorbeugen. Über eine mögliche Reduzierung des Krebsrisikos bei einer ausgewogenen Ernährung mit Obst wird derzeit unter Forschern diskutiert. Hier konnte es jedoch noch nicht zu einem eindeutigen Ergebnis kommen.
Für Sportler dürfte jedoch unter anderem die Wirkung von Beeren interessant sein. Diese genießen den Ruf, entzündungshemmend zu wirken.
Obst kaufen, lagern und zubereiten
Die Obstauslagen des Wochen- und Supermarktes locken mit einem reichhaltigen Angebot. Auch wenn es hier dazu verlockt umfangreich zuzugreifen, ist es empfehlenswert immer nur kleine Mengen zu kaufen. Obst verdirbt schnell oder bekommt Druckstellen. Zudem ist eine Lagerung von Obst im Kühlschrank nicht zu empfehlen. Vor allem Bananen werden durch die Lagerung im Kühlschrank schneller braun, andere Obstsorten neigen dazu den Geschmack sonstiger Lebensmittel im Kühlschrank anzunehmen. Zudem führt die Säure im Obst dazu, dass auch andere Lebensmittel, wie Wurst und Käse, im Kühlschrank schneller verderben. Die kühle Lagerung sorgt außerdem dafür, dass das Obst einen Großteil seiner Vitamine verliert. Ein Großteil der Obstsorten lagert man am besten in der Speisekammer oder an einem anderen, kühlen und trockenen Ort.
Wissenswertes rund um Obst
Bei der Vielfalt, die uns die Natur bei Obst bietet, ist es nicht schwer, die oben genannte 5 a day Regel einzuhalten. Unterschieden werden kann es in fünf verschiedene Kategorien, die wir im Folgenden einmal mit ein paar Beispielen aufzählen.
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Kernobst: Kernobst sind, wie der Name schon sagt, alle Obstarten die einen Kern in ihrer Mitte haben. Dieser Kern dient der Pflanze (zum Beispiel dem Baum) schlussendlich zur Fortpflanzung. Das wohl bekannteste Kernobst ist der Apfel. Unbekanntere Kernobstsorten sind die Mispel oder die Eisbeere.
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Steinobst: Steinobst hat einen größeren Kern, den man Stein nennt. Steinobst lässt sich noch in weitere Unterkategorien einteilen, nämlich Kirschen, Pflaumen und Nektarienen.
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Beerenobst: Beeren können ebenfalls in Unterkategorien eingeteilt werden, nämlich Sammelsteinfrüchte und Sammelnussfrüchte. Sammelsteinfrüchte sind z.B. die Brombeere und die Himbeere. Bei den Sammelnussfrüchten können Erdbeere und Holunderbeere exemplarisch genannt werden.
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Schalenobst: Anders als vielleicht beim Namen assoziiert verbergen sich hinter dem Begriff Schalenobst nicht etwa Früchte, die sich hinter einer Schale schützen. Schalenobst ist hier lediglich ein anderer Begriff für Nüsse, wie zum Beispiel Walnüsse, Kokosnüsse u.ä.
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Südfrüchte: Unter Südfrüchten versteht man, wie der Name bereits richtig verrät, Früchte aus dem Süden. Auch das beliebteste Obst der Deutschen, die Banane, zählt zu den Südfrüchten.