Arten der Schmerztherapie sind vielfältig
Kommt es beim Laufen oder anderen Sportarten zu Schmerzen, wird in den meisten Fällen eine Behandlung notwendig. Die sogenannte Schmerztherapie bewirkt dabei, dass der Schmerz nicht mehr spürbar ist und geheilt wird, damit der Körper nach Genesung wieder vollständig belastbar ist. Zu den wohl bekanntesten Methoden der Schmerztherapie gehören die medikamentöse Schmerztherapie und Methoden wie Akupunktur oder die Physiotherapie mit ihren vielfältigen Möglichkeiten.
Allgemein wird unter Schmerztherapie all das verstanden, was zu einer Linderung und Heilung des Schmerzes führt. So können auch psychotherapeutische Maßnahmen, die zur mentalen Entspannung beitragen, bei bestimmten Problemen Abhilfe schaffen. Durch autogenes Training oder Hypnose kann die Schmerzwahrnehmung gesteuert werden.
Auch die Anästhesie, die den Schmerz komplett ausschaltet, ist im Begriff der Schmerztherapie verankert. Als alternative Schmerztherapie wird oft die Osteopathie bezeichnet. Bei dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode wird der Mensch in seiner Struktur betrachtet und nicht nur die Symptome behandelt, sondern nach der Ursache dafür geforscht, um Folgebeschwerden abzuwenden.
Wann wird Läufern eine Schmerztherapie angeraten?
Eine Schmerztherapie wird immer dann angeraten, wenn die Beschwerden wiederholt oder regelmäßig bis ständig auftreten. Mögliche Ursachen müssen geklärt werden, um nicht nur einen kurzzeitigen Behandlungserfolg zu erzielen, sondern auch ein Wiederauftreten zu vermeiden. So können geeignete Maßnahmen ergriffen werden, die vielleicht langwieriger sind, aber eine alleinige Behandlung der Symptome ausschließen.
Werden Fehl- oder Überbelastungen als Auslöser für Schmerzen erkannt, sollte nach medikamentöser oder physikalischer Schmerztherapie ebenfalls darauf geachtet werden, Lauffehler auszumerzen. Häufig ist auch falsches Schuhwerk der Grund für Probleme beim Laufen. Hierzu kann in einem Fachgeschäft per Laufbandanalyse festgestellt werden, welcher Schuh geeignet ist und so gesundheitliche Schäden vermieden werden.
Wie profitieren Läufer von einer Schmerztherapie?
Läufer die regelmäßig und langfristig Sport treiben möchten, sollten unbedingt eine geeignete Schmerztherapie anstreben, wenn Beschwerden auftreten. Dies ist wichtig, um keine dauerhaften Schädigungen zu erleiden und die Freude am Laufen zu erhalten. Die medikamentöse Schmerztherapie kann bei Zerrungen oder entzündlichen Gelenkbeschwerden zum Einsatz kommen. Salben oder Tabletten lindern den Schmerz und wirken der Entzündung entgegen.
Eine körperliche Schonung ist immer anzuraten, bis die Beschwerden ausgeheilt sind. Bei der Physiotherapie können verschiedene Behandlungsmethoden eingesetzt werden. Durch bestimmte Übungen, Wärme- oder Elektrotherapie werden Muskeln und Bänder gestärkt und Verspannungen gelöst.
Auf jeden Fall sollte immer ärztlicher Rat hinzugezogen werden. Orthopädische Einlagen, die den Fuß richtig stützen und daher Fehlstellungen und Haltungsschäden vermeiden, können ebenfalls Beschwerden vorbeugen und Schmerzen verhindern. Ist eine Ursache der Beschwerden nicht auszumachen, kann überlegt werden, ob die Behandlung beim Osteopathen sinnvoll ist. Auch dieser kann Gelenkbeschwerden, Haltungsschäden oder Erkrankungen der Wirbelsäule erkennen und präventive Möglichkeiten und Maßnahmen aufzeigen.
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