18.09.2012 von

Lebensmittel

Lebensmittel

Welche Lebensmittel sind gesund?

Gesunde Ernährung beginnt beim Einkauf. Wer auf ausgewogene Ernährung wert legt, der kommt nicht umhin, sich genauer mit dem Thema Lebensmittel zu beschäftigen. Doch was sind gute Lebensmittel und welche sollten lieber gemieden werden?

Als Leitsatz gilt: Gute Lebensmittel sollten viele Vitamine enthalten, nicht dick machen, Abwehrkräfte stärken  und natürlich schmackhaft sein.  Wie der Plural schon verrät, sind gesunde Lebensmittel aber vor allem eine Frage der Zusammenstellung in Form einer ausgewogenen Ernährung. Diese sollte aus ausreichend Getreideprodukten und mindestens 2-3 Portionen Obst und Gemüse täglich bestehen. Der Schlüssel ist jedoch vor allem Abwechslung. Auf dem Speiseplan und im Einkaufswagen.

Doch woran erkennt der Verbraucher gute Lebensmittel?

Sicherheit mit Gütesiegel?

Ein guter Anhaltspunkt sind Gütesiegel.  Viele von ihnen zeichnen vor allem Biolebensmittel  aus. Organisationen wie der TÜV überprüfen aber auch konventionell hergestellte Lebensmittel, vor allem Fleischwaren, auf Schadstoffbelastung, Hormone, ungesunde Leistungsförderer, die zum Beispiel in der Milchproduktion eingesetzt werden.

Die Vielzahl von Gütesiegeln ist dabei jedoch oft unübersichtlich und nicht immer verlässlich. Meist hilft also nur, das berühmte Kleingedruckte zu lesen .

Dabei sollte man vor allem einen Blick auf die Zusatzstoffe werfen, die meist mit einem Buchstaben und einer dahinterstehenden Zahl gekennzeichnet werden. Oft werden diese verwendet, um Geschmack, Haltbarkeit und auch Aussehen des Lebensmittels zu beeinflussen. Doch Zusatzstoffe sind nicht immer unbedenklich.  Sie stehen in Verdacht vor allem bei Kindern Krankheiten das ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom) oder Allergien hervorzurufen.

Zusatzstofflisten bieten einen groben Überblick, sollten jedoch je nach Quelle kritisch gesehen werden, da ein Großteil der Kritik an Zusatzstoffen bis heute nicht wissenschaftlich belegt werden konnten.

Bio-Lebensmittel – die sichere Alternative?

Wer Zusatzmitteln, Hormonen und Antibiotika im Essen aus dem Weg gehen will, der greift meist  zu Bio-Lebensmitteln. Beim Fleisch haben vor allem Skandale um BSE und Schweinepest einen wahren Biotrend ausgelöst.

Möchte der Verbraucher Bio kaufen, so sollte er sicher gehen dass sein Produkt tatsächlich aus biologischer Erzeugung stammt. Gütesiegel können hier eine Auskunft geben.

Am einfachsten zu erkennen ist das deutsche staatliche Biosiegel. Es hat eine sechseckige Form und titelt „Bio“ mit großen Buchstaben. Für europaweit produzierte und importierte Lebensmittel gibt es das EU-Biosiegel. Hier bilden weiße Sterne auf grünem Grund die Form eines Blattes. Es stellt sicher, dass im entsprechenden Lebensmittel unter einem Prozent genetisch verändertes Material enthalten ist und mindestens 95% der Inhaltsstoffe aus ökologischem Anbau stammen.

Wem es nicht nur um die Vermeidung von Zusatzstoffen, sondern auch um die Schonung der Umwelt geht, der sollte vor allem bei dem Kauf von Fisch darauf achten, dass es sich hierbei um ein Produkt aus umweltgerechter Fischerei handelt. Das MSC Gütesiegel  stellt sicher, dass es bei der Herstellung des Meeresprodukts nicht zu einer umweltschädigenden Überfischung gekommen ist.

Bio ist aber keine Prämisse, es ist vielmehr eine Einstellung. Wer sich gesund ernähren möchte, der sollte den Schwerpunkt vor allem auf die Zusammenstellung seiner Lebensmittel denn auf deren Herkunft legen. Der Körper braucht genügend Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien um fit zu sein. Nicht nur für Läufer ist außerdem deren leistungsfördernde Wirkung wichtig.

Woher nehmen? Ein Wegweiser zum gesunden Lebensmittel

Gute und gesunde Lebensmittel zu bekommen ist heutzutage nicht mehr schwer. Zahlreiche Discountketten, wie zum Beispiel Rewe, aber auch Aldi, Penny und Netto können mit qualitativ hochwertiger Bioware auf waten und bieten so eine Alternative zum oft teureren Reformhaus.

Wer Bio nicht  an die Spitze seiner Prioritäten bei der Wahl seiner Lebensmittel stellt, dem seien auch Tiefkühlprodukte empfohlen. Vor allem Gemüse aus der Truhe hat meist zu Unrecht den negativen Ruf eines Fertigproduktes  Dabei kann das bei – 18°C tiefgefrorene Lebensmittel seinen Vitamingehalt weitaus länger aufrecht halten als Frischgemüse. Und natürlich ist auch der geringe Zeitfaktor bei Tiefkühlkost nicht von der Hand zu weisen. Laut einem Test der Stiftung Warentest konnte die Gemüsepfanne von Frosta sogar mit einem „sehr gut“ abschneiden.

Das wichtigste nochmal in Kürze:

  • Gute Lebensmittel enthalten wenig Fett und viele Vitamine
  • Gütesiegel sind eine gute Orientierungshilfe
  • Wer Zusatzstoffe vermeiden will, trifft mit Bio eine gute Wahl
  • Tiefkühlkost ist besser als ihr Ruf
Noch keine Bewertungen vorhanden