
Viele Laufanfänger oder Wiedereinsteiger machen den Fehler, statt zu Anfang langsam zu laufen und sich allmählich zu steigern, ihrem Körper zu viel abzuverlangen. Das kann nicht nur gesundheitliche Nachteile mit sich bringen, sondern Anfänger auch unnötig frustrieren, wenn sie die hochgesteckten Ziele nicht auf Anhieb erreichen.
Durch langsamen Laufen mit einer allmählichen Steigerung des Tempos gelingt der Einstieg in ein erfolgreiches Lauftraining viel leichter.
Langsam laufen der Gesundheit zuliebe
Wer langsam läuft, tut damit viel für seine Gesundheit: So ist Laufen mit mäßiger Geschwindigkeit ein gutes Training für Herz- und Kreislauf. Durch das langsame Lauf- und Ausdauertraining stabilisiert sich der passive Bewegungsapparat, die Durchblutung verbessert sich, und die Sauerstoffspeicher im Muskel nehmen zu. Zudem bewirkt das langsame Lauftraining eine Stärkung des Immunsystems sowie eine Vermehrung und Vergrößerung der Mitochondrien – den „Energiekraftwerken“ der Zellen. Langsam laufen mindert außerdem die orthopädischen Risiken, die mit dem Lauftraining einhergehen können. Ein weiterer erwünschter Nebeneffekt beim langsamen Laufen ist übrigens der hohe Anteil an Fett, der in diesem Trainingsbereich verbrannt wird. Wer es mit dem Tempo nicht übertreibt, hat außerdem den Vorteil, dass sich seine Regenerationsdauer verkürzt und er schneller wieder fit ist.
Langsames Laufen als Garantie für den Erfolg des Lauftrainings
Wer seinem Organismus durch ein moderates Lauftempo die Zeit lässt, sich allmählich an die neue Belastung zu gewöhnen, wird auf Dauer mit Erfolg belohnt und feststellen, dass er immer schneller wird und seine Leistungen steigern kann. Eine gute Einstiegsmöglichkeit für das langsam Laufen ist zum Beispiel das Walking oder auch das Einlegen von kleinen Gehpausen, um sich nicht zu überfordern und dann wegen Überbelastung vielleicht sogar ganz mit dem Lauftraining aufzuhören.
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