Lauftraining
Tipps zum Lauftraining - nicht nur für Anfänger
Zu jedem anständigen Training gehört eine vernünftige und durchdachte Planung der Trainingsinhalte. Ein Läufer, der eine Bestzeit im Marathon laufen will, wird seinen Trainingsplan genau auf das Ereignis ausrichten und Trainingsmethoden wie Crescendoläufe und die Wettkampfmethode wählen. Freizeitläufer ziehen ein eher kontinuierliches Trainingsprogramm beim Lauftraining vor. Die gebräuchlichste Methode ist hier die Dauermethode.
Für ein erfolgreiches Training ist nicht nur der Trainingsumfang entscheidend, sondern es kommt vor allem auf den richtigen Mix an. Für ein effizientes Training ist nicht nur der optimale Trainingsbereich wichtig, sondern auch das Wissen, in welchen Trainingsbereichen welches Training zu absolvieren ist. Daher gehören auch Kraft, Koordination, Motorik, Stretching und allgemeine Athletik zur Basis des Lauftrainings.
Um eine Leistungssteigerung gerade im Ausdauersport herbeizuführen, ist zunächst ein theoretisches Grundverständis notwendig und auch unerlässlich.
Wenn sich trotz regelmäßigen Lauftrainings nicht der gewünschte Erfolg einstellt, kann das außer an einer fehlerhaften Lauftechnik auch daran liegen, dass sich aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit Trainingsfehler ins Laufprogramm eingeschlichen haben.
Eine falsche Berechnung der Trainingsbereiche kann sowohl zu einer Unterforderung als auch zu einer Überforderung des Sportlers führen. Besser, als sich auf Faustregeln zu verlassen ist es daher, auf seinen Körper zu hören und nach Gefühl zu trainieren.
Für ein optimales Training ist es nicht nur wichtig, im richtigen Trainingsbereich zu laufen und die verschiedenen Möglichkeiten zu kennen, wie man eine Trainingseinheit strukturieren kann, sondern auch Bescheid zu wissen darüber, in welchen Trainingsbereichen man welches Training absolvieren sollte.
Sportler, die den Laufsport bereits seit Längerem kontinuierlich betreiben, werden sich im Laufe der Zeit die Frage stellen müssen, ob ihre Motivation und ihr Interesse am Laufen ein fortgeschrittenes Training verlangen.
Ein im Leistungssport erprobtes Mittel, um dem Körper nach einem Trainingsprozess die nötige Zeit zur Regeneration zu lassen, ist die sogenannte Zyklisierung. Darunter versteht man das abwechselnde Be- und Entlasten des Organismus über unterschiedlich lange Zeiträume.
Wer seine Ausdauer steigern will, muss kontinuierlich trainieren. Das Ziel ist, die Trainingszeiten und –strecken des GA2 letztendlich ohne die Höchstbelastung der Herzfrequenz zu absolvieren. Aus den ersten 30 Minuten beim Einsteigen werden so zwei Stunden lockeren Laufens, die ohne Schwierigkeiten durchgehalten werden.
Laktat - das Salz der Milchsäure -, das bei hohen Trainingsintensitäten im Blut des Läufers nachweisbar ist, lässt sich dazu nutzen, die Ausdauerleistungsfähigkeit eines Sportlers verlässlich zu bestimmen und ihm für die Praxis ein Instrument zur gezielten Trainingssteuerung in die Hand zu geben.
Wie jeder Sportler weiß, ist regelmäßiges Training nötig, um die Laufleistung zu verbessern. Aber warum wird ein Läufer überhaupt schneller und ausdauernder? Die Antwort lautet: Durch das Prinzip der Superkompensation oder Überkompensation.
Um das Lauftraining optimal zu gestalten, sollten die wichtigsten Trainingsgrundsätze beachtet werden:
Lauftraining für Anfänger und Fortgeschrittene
Neben der Kategorie "Laufen für Anfänger", die vor allem die Basics des Lauftrainings erklärt und Tipps zum Laufschuhkauf, bietet die Kategorie Lauftraining deutlich mehr Tiefe und auch interessante Tipps und Ratgeber für bereits erfahrene Läufer. Für Anfänger ist es entscheidend, gut durchdacht und langsam mit dem Lauftraining zu beginnen. Es gilt zunächst seinen eigenen Leistungsbereich anhand der Pulsfrequenz auszuloten und sich dann behutsam zu steigern. Fortgeschrittene Läufer werden hingegen bei den Trainingsmethoden neue Herausforderungen suchen. Höhentraining und intensive Trainingslager bieten ambitionierten Läufern genau solche Möglichkeiten.