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Yoga

Yoga für die physische und psychische Gesundheit

Yoga

Bei Yoga handelt es sich um eine der sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie, deren Wurzeln im Hinduismus und Buddhismus liegen. Dabei soll mit geistigen und körperlichen Übungen die Einswerdung mit Gott erreicht werden.  Es existieren viele verschiedene Arten von Yoga. Sie alle sehen jedoch Körper, Geist und Seele als gleichwertig an.

Dennoch können Schwerpunkte gesetzt werden: Bei den eher meditativen Formen liegt dieser auf der geistigen Ebene. Dabei wird angenommen, das Individuum sei ein Reisender in einem Wagen, wobei das Fahrzeug für den materiellen Körper steht, der Kutscher für den Verstand, der Fahrgast für die Seele und fünf Pferde für die Sinnesorgane. Bei der sportlichen Variante wird mehr Wert auf die Atmung und die körperlichen Übungen gelegt, die häufig Elementen aus der Natur nachempfunden sind.

Yoga hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die physische, wie auch auf die psychische Gesundheit, es kann Schlafstörungen, Angstzuständen, Depressionen wie auch chronische Kopf- und Rückenschmerzen lindern.  (Quelle: www.wikipedia.de)

Yoga für Anfänger

Anfänger, die im Yoga eine Möglichkeit zur Entspannung suchen, um mit ihrem stressigen Alltag leichter fertig werden zu können, sollten bei einem qualifizierten Lehrer lernen. Unter der Anleitung selbst ernannter Gurus, die Yoga für Anfänger ohne entsprechende Ausbildung unterrichten, kann es leicht zu Fehlhaltungen kommen, was unter Umständen Schmerzen auslöst. Als Ausrüstung reichen bequeme Sportbekleidung und eine rutschfeste Matte.

Da es beim modernen Yoga eine ganze Reihe von Varianten gibt, muss sich außerdem informiert werden, welche Form am besten passt: beispielsweise die klassische aus dem 15. Jahrhundert (Hatha), Yoga mit Hilfsmitteln wie Seile oder Klötze (Iyengar), anspruchsvolles dynamisches Yoga (Ashtanga), modernes Power-Yoga als Workout, spirituelles Yoga (Kundalini), Hot-Yoga, das bei einer Raumtemperatur von 35 bis 40 Grad praktiziert wird (Bikram) oder Entspannungs-Yoga (Sivananda), usw. (Quelle: netdoktor.de)

Der Unterschied zwischen Yoga und Pilates

Parallel zur Popularität von Yoga hat auch Pilates immer mehr Anhänger gefunden. Die Zielsetzungen sind ähnliche: gleichmäßige Entwicklung des Körpers, Korrektur falscher Haltung, Herstellung körperlicher Vitalität, Beseelung des Verstandes und Aufrichtung des Geistes. Doch auf den zweiten Blick lassen sich rasch die Unterschiede zwischen Yoga und Pilates erkennen.

So ist die Atemtechnik völlig unterschiedlich: Beim Yoga wird durch die Nase sowohl ein- als auch ausgeatmet, beim Pilates atmet man durch die Nase ein, aber durch den Mund aus. Yoga ist außerdem statisch, Pilates dynamisch. Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Sportarten ist, dass bei Yoga im Gegensatz zu Pilates keine Geräte verwendet werden.

Und natürlich ist auch der geistig-philosophische Hintergrund ein völlig anderer, da Yoga der indischen Tradition entspringt, Pilates aber aus dem europäisch-amerikanischen Raum kommt. Dies ist wohl der wesentlichste Unterschied zwischen den beiden Sportarten. Es existiert allerdings auch eine Mischform, die sich Yogilates nennt, wie auf yogaguide.de zu erfahren ist.

Typische Yoga-Übungen

Folgende drei Yoga Übungen gehören zum Sivananda-Yoga, das besonders gut für Anfänger geeignet ist:

  • Der Schulterstand (auch "Kerze" genannt): Man liegt auf dem Rücken, hebt Beine und Gesäß an und stützt das Gesäß mit den Armen. Diese Übung soll den Blutfluss ins Gehirn erhöhen, außerdem wird die Funktion der Schilddrüse und damit der Stoffwechsel unterstützt.
  • Der Fisch: Hierbei liegt man auf dem Rücken am Boden, hebt die Wirbelsäule an und biegt sie durch. Bei dieser Stellung wird die Lungenkapazität verbessert und die Flexibilität des oberen Rückens erhöht. Sie soll eine der effektivsten Yoga-Übungen sein.
  • Die Vorwärtsbeuge: Man sitzt auf dem Boden, beugt sich so weit wie möglich nach vorne und umfasst mit den Händen die Zehenspitzen. Diese Übung dehnt die Körperrückseite und erhöht die Flexibilität der Lendenwirbelsäule, wodurch sich die Atmung verbessert. 

Zwischen den einzelnen Yoga-Übungen wird immer fünf Minuten auf dem Rücken liegend entspannt (Quelle: sivananda.eu).

Foto: © Václav Hroch - Fotolia.com

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