Wer kann und sollte einen Wettkampflaufschuh tragen?
Welche Bedeutung selbst eine geringe Gewichtsersparnis hat, zeigt folgendes Beispiel: Spart man an einem Schuh nur 50 Gramm an Gewicht ein, ergibt das bei einem Marathon mit rund 30.000 Schritten eine Gewichtsersparnis von 1,5 Tonnen!
Wettkampfschuhe sind vor allem für erfahrene Läufer mit starker Fußmuskulatur und möglichst optimaler Lauftechnik geeignet. Sie haben nur eine eingeschränkte Dämpfung, kaum Stabilität durch die Mittelsohle und ein minimalistisches Obermaterial, weshalb Anfänger eher auf die sogenannten Lighttrainer zurückgreifen sollten. Auch schwere und übergewichtige Läufer sollten die Finger von Wettkampfschuhen lassen, denn die fehlende Dämpfung geht sehr schnell auf die Knochen, Muskeln und Gelenke.
Zum Training ist der Wettkampfschuh ebenfalls nicht zu empfehlen, da die Wadenmuskulatur auf der asphaltierten Straße ohne Dämpfung enorm belastet wird und leicht Wadenkrämpfe entstehen können.