Wettkampflaufschuhe
Wettkampfschuhe sind die Rennwagen unter den Laufschuhen
Zur Optimierung des Gewichts wurde jeglicher Komfort weggelassen und auch alles andere, was nicht unbedingt notwendig ist. Wettkampfschuhe sind besonders flach und im besten Fall mit einer extrem harten Sohle ausgestattet. Damit bieten sie dem Läufer ein gutes Gefühl für den Untergrund und einen effektiveren Abdruck, je nach Härte der Sohle. Sie sind mit einem Gewicht von nur 150 bis 250 Gramm extrem leicht. Die Torsionsfähigkeit der meisten Wettkampfschuhe ist extrem gut, da sie wegen der Gewichtsersparnis keine Verstärkungen im Mittelfußbereich haben.
Wettkampflaufschuhe von Adidas
Wettkampflaufschuhe von Puma
Wettkampflaufschuhe von Nike
Wettkampflaufschuhe von Asics
Wettkampflaufschuhe von Brooks
Wettkampflaufschuhe von Saucony
Wettkampflaufschuhe von Scott
Wettkampflaufschuhe von Mizuno
Wer kann und sollte einen Wettkampflaufschuh tragen?
Welche Bedeutung selbst eine geringe Gewichtsersparnis hat, zeigt folgendes Beispiel: Spart man an einem Schuh nur 50 Gramm an Gewicht ein, ergibt das bei einem Marathon mit rund 30.000 Schritten eine Gewichtsersparnis von 1,5 Tonnen!
Wettkampfschuhe sind vor allem für erfahrene Läufer mit starker Fußmuskulatur und möglichst optimaler Lauftechnik geeignet. Sie haben nur eine eingeschränkte Dämpfung, kaum Stabilität durch die Mittelsohle und ein minimalistisches Obermaterial, weshalb Anfänger eher auf die sogenannten Lighttrainer zurückgreifen sollten. Auch schwere und übergewichtige Läufer sollten die Finger von Wettkampfschuhen lassen, denn die fehlende Dämpfung geht sehr schnell auf die Knochen, Muskeln und Gelenke.
Zum Training ist der Wettkampfschuh ebenfalls nicht zu empfehlen, da die Wadenmuskulatur auf der asphaltierten Straße ohne Dämpfung enorm belastet wird und leicht Wadenkrämpfe entstehen können.