Krankheiten müssen nicht auftreten

Das Risiko für viele Krankheiten kann durch Sport und ausreichend Bewegung gesenkt oder sogar aufgehoben werden. Wer sich ausreichend bewegt, steigert zudem sein Wohlbefinden, Ausdauer und Fitness. Viele berufliche Tätigkeiten werden heute überwiegend im Sitzen oder Stehen ausgeführt.

Die Motivation, sich am Ende eines ausgefüllten Tages noch zu bewegen, ist oft gering. Doch es ist bereits lohnenswert, sich täglich nur 30-60 Minuten zu bewegen. Sogenannten Wohlstandskrankheiten kann dadurch entgegengewirkt werden. Laufen ist ideal, um seine körperliche Fitness und ein positives Allgemeinbefinden zu steigern.

Krankheitsrisiken durch Laufen minimieren

Ein positiver Effekt vom Laufen oder anderen Sportarten ist die Verhinderung oder Risikominimierung verschiedenster Krankheiten. Vor allem orthopädische Beschwerden, wie Rückenschmerzen oder Verspannungen sind häufig Ursache einer schwachen Muskulatur und zu wenig Bewegung. Diese können bei Nichtbehandlung sogar in chronische Schmerzzustände übergehen. Auch Bluthochdruck oder Gelenkbeschwerden, die durch Übergewicht hervorgerufen werden, können nicht nur durch gesunde Ernährung, sondern ausreichend Bewegung verhindert werden.

Positiven Einfluss nimmt das Laufen ebenfalls auf Asthma, Herz-Kreislauf-Krankheiten und sogar Osteoporose. Doch nicht nur körperlich verhilft es zu einem gesunden Leben und allgemeinem Wohlbefinden, auch psychische Krankheiten treten seltener auf. Durch die vermehrte Ausschüttung von Endorphinen, die uns glücklich und zufrieden machen, sinkt das Risiko für Depressionen.

Laufen kann chronische Krankheiten lindern

Auch mit einer chronischen Erkrankung ist Laufen möglich und nimmt oft sogar einen positiven Einfluss auf diese. So ergab eine Studie der DAK, dass Diabetiker mit Diabetes mellitus Typ 2 die Krankheit eindämmen können, indem sie regelmäßig laufen gehen. Eine Steigerung der Ausdauer ist neben der Senkung des Blutzuckerspiegels ein positiver Nebeneffekt. So werden auch Folgekrankheiten, wie Schädigungen von Nervenbahnen und Blutgefäßen, aus denen eine Niereninsuffizienz, das diabetische Fußsyndrom oder Herzinfarkte und Schlaganfälle resultieren können, verhindert.

Auch Krankheiten wie Rheuma, Arthrose oder andere Gelenkentzündungen können durch Laufen eingedämmt werden. Diese sind zwar nicht heilbar, können aber Gelenkversteifungen und die damit einhergehende Einschränkung der Bewegung aufheben und zu einem Gewinn der Lebensqualität beitragen. Studien haben gezeigt, dass genügend Bewegung auch Krebs vorbeugen kann. Vor allem das Darmkrebsrisiko kann so minimiert werden.

Auch bei einer bestehenden Krebserkrankung, wie z.B. Brustkrebs, wird Bewegung angeraten. Durch die erhöhte Sauerstoffaufnahme verbessert sich die Gemütslage sowie die psychische Bewältigung der Krankheit. Auch die Konzentration der Sexualhormone, die für die Zellteilung und das Entstehen von Tumoren mitverantwortlich sind, wird gesenkt und wirkt so gegen das Wachstum von Tumorzellen.

Bei akuter Krankheit mit dem Laufen pausieren

Sind Sie akut erkrankt, fühlen sich schlecht oder haben eine Verletzung, sollte das Laufen vorübergehend ausgesetzt werden. Gerade bei einer Grippe und Fieber benötigt der Körper alle Kraftreserven zur Abwehr und Heilung. So wird auch möglichen Folgeschäden und einer längeren Ausfallzeit vorgebeugt. Haben Sie nur eine leichte Erkältung und möchten sich trotzdem an der frischen Luft bewegen, kann ein kurzer Spaziergang helfen, das Immunsystem zu stärken.

Sollten Sie sich mit Schmerzen oder gar einer Verletzung quälen, sollte ärztlicher Rat hinzugezogen werden.  Nach der Genesung ist dann ein langsamer Einstieg ratsam, um den Körper wieder einzugewöhnen und erneuten Beschwerden und möglichen Verletzungen durch Überbelastung vorzubeugen.

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