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Trainieren mit einer Pulsuhr

Warum Sie eine Pulsuhr im Lauftraining?

Beim Training kann man die eigene Laufgeschwindigkeit nur äußerst schlecht einschätzen. Eine Möglichkeit das Training zu überwachen und somit ein perfektes Ergebnis zu erzielen, besteht in der Benutzung eines Herzfrequenzmessers. Der Herzfrequenzmesser zeigt die Höhe des Pulses an und schützt den Sportler damit vor Überlastungen.

Das Herz und seine Aufgaben

Das Herz ist das wohl wichtigste Organ des Menschen und schlägt im Schnitt in etwa 70 Mal in der Minute. Wenn das Herz maximale Belastungen aushalten muss, kann es auch dreimal so hoch schlagen. Jedes Mal wenn das Herz schlägt, werden alle Zellen mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt. Das Herz pumpt das Blut durch den gesamten Körper und nimmt dieses im Anschluss wieder auf, damit die Blutkörperchen erneut mit Sauerstoff angereicht werden können. Jeden Herzschlag werden in etwa 100 Milliliter Blut durch die Adern gepumpt. Wenn man die Menge hochrechnet, werden in der Minute 70 Liter Blut befördert, in der Stunde 400 und am Tag in etwa 10.000 Liter. Wenn man bedenkt, dass das Herz lediglich 300 Gramm schwer ist, ist diese Leistung schon bemerkenswert. Jedes Herz schlägt allerdings anders, auch bei Zwillingen können Belastungs-, Maximal- und Ruhefrequenzen sehr unterschiedlich sein. Das Herz braucht konstant Herausforderungen und wächst mit seinen Aufgaben.

Durch die Benutzung eines Pulsgerätes kann das Herz überwacht werden

Die Benutzung einer Pulsuhr ist mittlerweile für viele Personen eine Selbstverständlichkeit geworden, dabei spielt es keine Rolle, ob die Sportler Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis sind. Pulsgeräte sind für alle Leistungsstufen geeignet und vermitteln dem Benutzer die Körperwerte. Überlastungen können jederzeit vermieden und entsprechende Informationen gesammelt werden. Viele Pulsuhren sind des Weiteren in der Lage die Hfmax zu ermitteln, diese berechnet sich aus dem Lebensalter und der maximalen Herzfrequenz. Zu beachten ist hier allerdings die Tatsache, dass die Fehlerquellen hier sehr hoch liegen.
Es gibt jedoch eine Faustformel, bei welcher man die Trainingsleistung sehr gut verfolgen kann. Man sollte das Tempo jede Minute so stark steigern, dass der Puls um jeweils zehn Schläge ansteigt. Falls diese Steigerung nicht mehr realisiert werden kann, sollte man versuchen das Tempo nochmals zu steigern und direkt im Anschluss den Puls zu messen.
Bei gesunden Personen sollte man in etwa 50 bis 60 Prozent des HFmax erreichen. Der ideale Trainingsbereich liegt in etwa bei 60 bis 75 Prozent.

Wie sollte man das Training gestalten?

Die Pulsuhr sollte für das Training konstant mit Daten gefüllt werden, dadurch kann der persönliche Trainingsbereich ermittelt werden. Dies ist von größter Wichtigkeit, denn dann kann die Pulsuhr das richtige Signal aussenden und dem Benutzer vermitteln, ob dieser das ideale Trainingtempo einhält. Das Training wird des Weiteren wesentlich einfacher, denn der Benutzer muss sich nicht auf seine Herzfrequenz konzentrieren, diese Aufgabe übernimmt die Uhr. Viele Modelle besitzen keine große Wirkung, allerdings kann man mit einer geeigneten Pulsuhr sogar anhand der Veränderung der Pulsfrequenz, Entzündungen im Körper entdecken. Laut aktuellen Studien benutzen Läufer zumeist lediglich die Funktionen der HF-Anzeige, die Stoppuhr und die Uhr. Da viele Läufer auch abnehmen wollen, sollte man jedoch die Funktion der Kalorienanzeige kennen. Wer wirklich abnehmen möchte, muss zusätzlich die Essgewohnheiten ändern, allerdings kann man den Kalorienverbrauch durch die Pulsuhr ungefähr erkennen.

Welche Pulsuhr sollte man auswählen?

Die Pulsuhr sollte ein einem Fachsportgeschäft gekauft werden, dort werden auch direkt die Funktionen erklärt. Normale Sportler müssen keine hochleistungsfähige Pulsuhr besitzen, es existieren sehr billige Modelle, welche alle benötigten Funktionen besitzen. Falls man sich dennoch für eine hochleistungsfähige Uhr entscheidet, können zusätzliche Funktionen wie beispielsweise ein Interface zum PC, GPS, Infrarot, Kompass, Höhenmesser und Barometer erlangt werden. Ob die Investitionen ihr Geld wert sind, muss jeder Sportler für sich selbst entscheiden. In der Regel reicht für den Freizeitsportler allerdings die billigere Variante.