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02.12.2011 von Wolfram Gensch

Der Trend Crosslauf

Unterwegs im Unterholz

Der Trend Crosslauf

Hamburg. Wer glaubt, dass die Zeit zum Joggen mit den kürzer werdenden Tagen beendet worden ist, der ist sicher kein Crossläufer.

Das Phänomen, welches schon vor einiger Zeit aus England zu uns getragen wurde, wird jetzt erst einer breiten Öffentlichkeit bekannt, da es haufenweise Fans und Trainingsplätze für sich gewonnen hat. Doch was zeichnet diese neue Sportart eigentlich aus? Was ist Crosslaufen? „Cross“ heißt so viel wie „quer“, beziehungsweise in diesem Zusammenhang querfeldein. Der Läufer verlässt also seine befestigten Wege und versucht sich in offenem Gelände. Dabei ist es egal ob man durch Wald, Wiesen oder am Strand läuft. Was zählt ist der Spaß und auch die Anstrengung. Denn ein Wechsel des Untergrundes bringt für den Läufer trainingstechnisch viele Vorteile:

Positive Effekte für den Läufer

Das Ausweichen vor Wurzeln und Unebenheiten fördert die Koordination, Höhensteigungen bringen Kraft und trainieren Muskelpartien, die sonst eher außen vor bleiben. Der wohl triftigste Grund Crossläufer zu werden, ist wohl der Gedanke ein bisschen Abwechslung in den Laufalltag zu bringen. Inzwischen haben sich ganze Trainingsgruppen gebildet, die zusammen, häufig auch bei Nacht und Nebel, diesen Sport ausüben und dabei häufig Wege entdecken, die der reinen Jogger-Gemeinschaft nicht zugänglich sind. Dass man im Unterholz eher seine Ruhe bekommt, als auf einer Straße ist selbstredend.

Aufpassen im Gelände

Natürlich gibt es auch hier Einschränkungen, denn wer sich entscheidet cross zu laufen, der sollte darauf achten sich nicht zu verletzen. Abseits der Wege steigt das Risiko umzuknicken oder sich zu verlaufen. Wer will schon bei Dunkelheit irgendwo im Wald stehen? Achten sie also darauf, keine völlig unbekannten Strecken zu wählen und passen sie ihr Schuhwerk den Verhältnissen des Bodens an. 

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