
Läufer verstauchen sich den Knöchel im Vergleich zu anderen Sportlern eher selten. In diesem Fall muss mit dem Training pausiert werden oder eine andere Sportart ausgeübt werden. Werden beim Laufen die Bänder stark überdehnt, können die Fußgelenke anschwellen und dadurch große Schmerzen entstehen. Entgegen der allgemein verbreiteten Meinung wurde wissenschaftlich belegt, dass die meisten Verstauchungen beim Fußballspielen entstehen. Höchstens fünf Prozent der verletzten Sportler sind tatsächlich Läufer.
So behandeln Sie einen verstauchten Knöchel
Hat man sich den Knöchel verstaucht, kann man zur Behandlung Eis und entzündungshemmende Medikamente verwenden. Das Training muss zunächst ausfallen, da das Laufen mit einem verstauchten Knöchel zumeist extrem schmerzhaft ist. Der Sportler sollte derweilen auf eine andere Sportart ausweichen.
Empfehlenswert ist das so genannte Aquajogging. Dabei läuft man im Wasser und kann so sein übliches Trainingsprogramm durchziehen. Der Unterschied: die Gelenke werden nicht belastet und daher wird auch der verstauchte Knöchel geschont. Leider kann man den Herz-Kreislauf-Effekt der beiden Alternativen kaum vergleichen, da beim Aquajogging das Wasser das Körpergewicht des Sportlers trägt. Man kann so aber immerhin sicherstellen, dass die eigene körperliche Fitness während der Genesungsphase nicht abnimmt.
Wann wieder mit dem Training starten?
Wenn die Verstauchung soweit abgeheilt ist, dass man wieder ohne Schmerzen gehen kann, kann man mit dem Training wieder starten. Man sollte zunächst Phasen des Gehens mit denen des Laufens abwechseln. Dabei sollte man stets darauf achten, dass man das Training abbricht, sobald die Schmerzen wiederkehren. Es dauert häufig bis zu einem Monat, bis man sein altes Trainingsprogramm wieder komplett aufnehmen kann, ohne dabei Schmerzen zu haben.
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