
Mit einer der häufigsten Verletzungen beim Sport sind Hautverletzungen wie z.B. Blasen oder Hautabschürfungen. Da bei dieser Art von Verletzung meist kein Arzt aufgesucht werden muss, gibt es hier ein paar wichtige Punkte, die bei der beachtet werden sollten:
Blasen
Durch längeres Reizen der Haut entstehen Blasen. Dies passiert meist bei neuen oder schlecht sitzenden Schuhen. Um gerade bei neuen Schuhen einer Blasenbildung vorzubeugen, ist es ratsam, die am meisten betroffenen Stellen, wie z.B. die Ferse, einfach mit ein paar Streifen Tapeverband vor dem Wettkampf abzukleben. Sollte man sich dennoch eine Blase gelaufen haben, so ist es bei einer geschlossenen, mit Flüssigkeit gefüllten Blase wirkungsvoll, diese mit einer sterilen Einmalkanüle aufzustechen. Bevor man dies jedoch tut, sollten man die betroffen Haut mit einem nicht-alkoholischem Desinfektionsmittel desinfizieren. Durch den Einstich kann nun die Flüssigkeit herauslaufen.
Als Schutz der Haut unter der Blasenhaut, sollte man die Blasenhaut nicht abziehen, sofern sich unter der Blasenhaut kein Dreck abgesetzt hat. Anschließend wir die Wunde mit einem Pflaster überklebt und mit Tapestreifen zum besseren Halt fixiert. Anschließend kann man normalerweise ohne Beschwerden wieder Sport treiben.
Ist die Blase allerdings bereits offen, so sollte man um Desinfektionen durch Schmutz vorzubeugen, besser die Blasenhaut komplett abschneiden und die darunterliegende Haut vorsichtig reinigen. Die beste Heilmethode ist nun, die offene Stelle an der Luft zu belassen. Sollte dies allerdings nicht möglich sein, so sollte man die Wunde mit einem Pflaster überkleben und mit Tapestreifen fixieren.
Die neue Haut bildet sich relativ schnell, so dass man nach wenigen Tagen bereits wieder Beschwerdefrei sein sollte. Blasenpflaster sind ebenfalls sehr hilfreich und dienen sowohl der Vorbeugung als auch der Nachversorgung. Sie sind wasserdicht bzw. wasserabweisend und halten somit auch sportlicher Betätigung stand.
Schürfwunden
Stürze auf harten Untergründen wie Strassen oder Hartplätzen ziehen meist Schürfwunden nach sich. Die Wunden sind in der Regel oberflächlich und es ist sehr wichtig, die Wunde mit Wasser und mit einer milden Seife zu säubern. Anschließend sollte die betroffene Stelle desinfiziert werden. Zur besten Heilung lässt man die Wunde an der Luft, so dass die Stelle schnell trocknen kann.
Ist die Wunde etwas größer, verläuft die Heilung schlechter und die Wunde wird nicht so schnell trocken. Hier empfiehlt es sich die Wunde mit einer Wundauflage zu überdecken. Diese haben den Vorteil, dass die Wunde feucht und sauber bleibt ohne allerdings zu verkleben. Bei tieferen Schürfwunden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Denn größere Wunden sind eine Belastung für das Immunsystem und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Zusätzlich sollte bei Hautverletzungen geprüft werden, ob ein ausreichender Impfschutz gegen Wundstarrkrampf besteht. Diese Impfung sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden.
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