
Besonders im Herbst und im Winter, wenn die Temperaturen immer kälter werden und die Luftfeuchtigkeit zunimmt, ist es für Läufer und Läuferinnen wichtig, die richtige Laufbekleidung zu wählen. Dann kann auch während der kalten Jahreszeit im Freien gelaufen werden, ohne sich um die Gesundheit Sorgen machen zu müssen.Generell hat sich das so genannte "Zwiebel-Prinzip" bewährt, bei dem der Läufer mehrere dünne Schichten übereinander anzieht.
Mit dem Zwiebelprinzip durch den Winter laufen
Die erste Schicht sollte dabei spezielle Funktionsunterwäsche sein, die den Schweiß aufsaugt und dann wieder nach außen transportiert. Herkömmliche Baumwollshirts eignen sich hingegen nicht, da sie den Schweiß nur aufsaugen und damit Garant für eine Erkältung sind.
Die zweite Schicht ist für die Regulierung der Körperwärme verantwortlich. Stretch-Fleece bietet einen hohen Tragekomfort und ist sehr elastisch. Die dritte Schicht dient nochmal speziell dem Schutz vor Wind und Wetter. Eine Windbreaker-Weste, die hinten luftig ist, aber vorne den Wind abblockt, oder eine Goretex-Jacke, die auch bei sehr kalten Temperaturen schützt, sind gut geeignet.
Auch das Schuhwerk sollte sorgfältig ausgewählt werden, da die Wege und Straßen im Herbst und im Winter oft nass und rutschig sind. Besonderen Wert sollten Läufer dabei auf ein gutes Profil legen z.B. wie bei Traillaufschuhen. Spezielle Laufsocken geben dem Fuß extra Halt und sorgen für angenehm warme Füße.
Vor allem bei starkem Wind, wird die Temperatur als kälter empfunden. Da bis zu 30% der gesamten Körperwärme über den Kopf abgegeben wird, ist es für Läufer im Winter sehr wichtig eine Kopfbedeckung, wie eine Laufmütze oder ein Stirnband, zu tragen. Auch dünne Baumwollhandschuhe schützen die Hände besonders in den ersten Minuten vor der Kälte.
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