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Abnehmen & Laufen

Wie gut ist Laufen zum Abnehmen geeignet?

Abnehmen & Laufen

Wenn jemand gerade erst mit dem Laufen begonnen hat, so wären Erwartungen, dass bereits nach ein paar Tagen regelmäßigen Trainings bei einem Zehn-Kilometer-Lauf oder sogar beim Laufen über längere Distanzen gute Leistungen erzielt werden können, von vorneherein zu hoch angesetzt, denn Stehvermögen und Ausdauer lassen sich nur allmählich, Tag für Tag und Woche für Woche aufbauen.

Dieses trifft ebenfalls zu, wenn man sein Gewicht reduzieren möchte, denn auch hierbei kann man nicht innerhalb weniger Tage das gewünschte Ergebnis erwarten. Der Körper wird nicht nur mit positiven Reaktionen bei einer kompletten Umstellung der Ernährung reagieren, was das Gesamtergebnis infolge dessen in Frage stellen würde. Im Gegensatz hierzu sind kleine, aber konsequent regelmäßig durchgeführte Schritte die beste Alternative.

In einem Zeitraum von sechs Wochen können Sie mit dem Verlust von etwa drei Kilogramm Körpergewicht rechnen, denn durch regelmäßiges, mindestens dreimal wöchentliches Laufen von 30 bis 45 Minuten können Sie Ihr Gewicht stabilisieren und zudem werden Sie sich dynamisch und fit fühlen.

Kontrolle der Portionen

Zu dem Ergebnis, dass von drei Personen, die eine Diät durchführen, eine am Ende der Diät ein höheres Körpergewicht aufweist als zuvor führte die Studie einer britischen Gesellschaft für Ernährungsfragen. Zurückgeführt wird dieser Effekt darauf, dass die betreffenden Personen nach einer Zeit der Enthaltung die Neigung aufweisen, zu viel Nahrung auf einmal zu sich zu nehmen. Verhindert werden kann diese Wirkung durch bewusste Kontrolle der Portionen, denn eine Gewichtsreduzierung um bis zu sieben Pfund ist innerhalb eines Zeitraumes von zehn Wochen erreichbar bei einer Reduktion der Portionen um 15 Prozent.

Langsames Essen

Der Mensch nimmt, wenn er sich zum Essen Zeit lässt, beispielsweise indem er hierzu Platz nimmt, 15 Prozent weniger Kalorien zu sich, als wenn er seine Nahrung gehend oder stehend verzehrt. Entsprechend durchgeführte Studien erbrachten den Beleg, dass hektisches Essen zu einer Mehraufnahme an Kalorien um 15 Prozent führt. Wenn jemand sein Essen herunter schlingt, löst der Hypothalamus - dieses ist die Gehirnregion, welche dem Körper die Sättigung meldet - falsche Signale aus, wodurch bereits nach kurzer Zeit erneut ein Hungergefühl entsteht.

Kohlenhydrate als Faustregel

Der Bedarf an Kohlenhydraten wird von der überwiegenden Zahl der Menschen überschätzt, was bis zur doppelten Menge des eigentlich empfohlenen Wertes reichen kann. Beispielsweise könnte eine Portion aus 70 Gramm Reis oder sechs Esslöffeln Pasta oder auch aus einem Brötchen, einer mittelgroßen Portion Müsli oder zwei Scheiben Brot bestehen. Der Begriff "Faustregel" trifft es hierbei auf den Kopf, denn es könnte ebenfalls gelten, dass eine Portion Kartoffeln etwa so groß sein sollte wie Ihre Faust, wobei hiervon vier bis sechs Portionen täglich vollkommen ausreichend sind und alles das, was darüber liegt, bereits zu viel wäre.

Weniger Eiweiß

In etwa die Größe eines Kartenspieles sollte eine Portion Fisch oder Fleisch aufweisen beziehungsweise bei Vegetariern eine Hand voll Bohnen oder Tofuwürfel, Linsen oder Bohnen beziehungsweise auch zwei Eier. Das Eiweiß völlig vom Speiseplan zu streichen wäre insofern falsch, als Sie im Anschluss an Ihre Mahlzeit immer noch kein Sättigungsgefühl verspüren könnten. Zu dem Ergebnis, dass Eiweiß ein besserer Appetitstiller ist als Fette oder Kohlenhydrate, haben entsprechende Studien geführt.

 

Fazit

  • Um durch die richtige Ernährung abzunehmen, sollte auf die Portionen beim Essen geachtet und diese um etwa 15 Prozent reduziert werden
  • Zudem hilft langsames Essen, da sich bei schnellen Mahlzeiten das Sättigungsgefühl zu spät einstellt
  • Die Portionen an Kohlenhydraten sollten in der Regel so groß wie eine Faust sein
  • Eiweißportionen sollten in etwa die Größe eines Kartenspiels haben
 
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