Testberichte Brooks Infiniti
Die Fachzeitschrift Aktiv Laufen urteilt durchweg positiv über den Infiniti von Brooks. Seine ausgezeichneten Allround-Qualitäten offenbart der Stabilschuh sowohl im Straßeneinsatz, in Waldläufen, schnellen Tempoläufen, ja sogar für Trailläufe ist der Infiniti mehr als gut geeignet. Aufgrund seiner Pronationsstützelemente im Mittelfußbereich sind Überpronierer am besten beim Infiniti aufgehoben, doch auch für Normalfußläufer ist er noch gut getestet worden. Sogar für supinierende Läufer erhielt der Runningschuh von Brooks dank seiner dezent auftretenden Stützelemente noch eine eingeschränkte Empfehlung. Läufern der normalen und schweren Gewichtsklassen wird zu diesem Modell eher geraten als leichten Läufern. Die Dämpfung wird als sehr gut befunden, „ohne dabei zu weich zu sein“.
Im Laufschuh-Special der Zeitschrift Running schneidet der Brooks Infiniti als “Mittelweg“ zwischen Neutralschuh und Stabilschuh sehr gut ab. Aufgrund seiner dezenten Stützelemente ist er für Läufer mit nicht zu ausgeprägter Überpronation geeignet, die Wert auf gute Dämpfungseigenschaften legen
. Er bietet einen guten Sitz am Fuß und fiel besonders durch einen engen Fersensitz auf. Der Infiniti wird idealerweise auf Straßenbelägen und ebenem Gelände eingesetzt, doch auch für die Tauglichkeit bei Waldläufen erhielt er fast die Höchstnote. Sogar in der Kategorie Trail/Matsch/Schnee wurde dem Tausendsassa eine relative Eignung attestiert. Diesen Umstand sieht man sonst recht selten, weil Laufschuhe die für ebenes Gelände konzipiert wurden, meistens im Trailbereich wenig effektiv sind, und umgekehrt. Lediglich schweren Läufern wird vom Kauf dieses Laufschuhs eher abgeraten, die sollten dann „lieber ein Modell mit geraderer Plattform aus der Brooksfamilie wählen.“
Im ausführlichen Triathlon Special 1/2008 Schuhtest wird die Stütztechnik des Brooks Infiniti als „die Stütztechnologie von morgen“ tituliert. Die dezente Führung in der Abrollbewegung führt zu erstklassigen Ergebnissen bei Überpronierern.
Die Sprengung von 10mm (gibt die Höhendifferenz zwischen Rückfuß- und Vorfußbereich an – ein hoher Absatz ist schädlich, eine flache Bauweise erwünscht) ist bei Brooks Laufschuh im guten Mittelfeld angesetzt (35mm Fersenhöhe und 25mm Fußballenhöhe).
Der Sitz beim Brooks ist vorne breit, in der Ferse sitzt er recht eng. Die Dämpfung ist weich genug für die starken Belastungen auf Straßenbelägen, doch auch unebenes, weicheres Gelände ist dank der gut strukturierten Außensohle kein Problem. Das Urteil der Triathlon Redaktion fällt also sehr positiv aus, Läufern die eine geringe Unterstützung im Abrollverhalten benötigen könnten, liegen beim Brooks Infiniti sehr richtig.
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