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Die Haut

Die Haut: Eine Schutzhülle, die viel Schutz braucht

Unsere Empfehlung

Laufen und MuskelnDie Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Trotzdem ist vielen von uns nicht bewusst, welche zahlreichen Funktionen die Haut für unseren Organismus erfüllt.

Wunderwerk der Natur

Die schön aussehende Haut eines sportlichen Körpers mit gesundem Teint zieht viele Blicke auf sich. Im Alltag werden aber die Vielfältigkeit und die schwerwiegende Rolle der Haut für unseren Körper oft vergessen. Die menschliche Haut stellt nicht nur eine äußere mechanische Hülle dar - mit einer Fläche von bis zu 2 m² und einem Gewicht bis 10 kg ist sie das größte Organ. Außerdem hat die Haut einen komplizierten Aufbau und erfüllt vielseitige Funktionen für den menschlichen Organismus. Die Haut umhüllt den ganzen Körper und ist eng mit den Funktionen anderer Systemen und Organen verbunden. Sie schützt den Organismus vor äußeren Einflüssen, anhand unzähligen Rezeptoren und Tastkörperchen nimmt sie die Umweltreize auf und als wichtiges Sinnesorgan leitet sie diese zum Gehirn. Die Haut schützt die inneren Organe und Geweben vor mechanischer Beschädigung und vor der schädlichen Wirkung der Sonnenstrahlung. Mit der Bildung von Antikörpern stellt die Haut auch ein sehr effizienter Schutz vor Krankheitserregern dar. Außerdem beteiligt sie sich an der Temperaturregulierung, am Stoffwechsel und an Speicherprozessen wie zum Beispiel Fettspeicherung, Ablagerung von Farbstoffen und Herstellung von Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichts. Die komplizierte und vielschichtige Struktur der Haut ist von entscheidender Bedeutung für ihre zahlreichen Funktionen. Von außen nach innen setzt sich die Haut aus Oberhaut, noch Epidermis genannt, Lederhaut oder Dermis und Unterhaut auch Subcutis zusammen.

Drei Schichten ein Organ

Als äußerste Hautschicht bildet die Epidermis den ersten Schutz vor der Außenwelt und ist zwischen 0.03 und 4 mm dick. Die Epidermis besteht aus Hornzellen, die Keratin produzieren. Als wasserabweisende Substanz verleiht der Keratin der Haut ihre Festigkeit. Die Zellen der Oberhaut werden ständig nachgebildet und ältere Zellen werden abgestoßen, wodurch der Mensch etwa 30000 Hautzellen pro Minute verliert. Die Epidermis bildet zusammen mit der Dermis ein straffes und elastisches Hautgewebe. Die Proteine Kollagen und Elastin verleihen der Haut Festigkeit und Elastizität.

Der Mensch hat 3 Millionen Schweißdrüsen

Unmittelbar unter der Epidermis befindet sich die Lederhaut (Dermis) mit zahlreichen Drüsen, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Die Talgdrüsen verhindern die Austrocknung der Haut, die Duftdrüsen im Scham- und Brustwarzenbereich, sowie unter den Achseln produzieren für die Sexualität bedeutsame Duftstoffe, die Schweißdrüsen erfüllen wichtige Funktionen für die Thermoregulation des Körpers und für den Stoffwechsel. Besonders bei Sportlern sind die Schweißdrüsen von entscheidender Bedeutung. Mit einem pH-Wert von 4,5 ist der Schweiß sauer und dient der Abwehr fremder Keime. Da Schweiß zu 99% aus Wasser besteht, können dadurch viele Abfallstoffe aus dem Organismus abgeschwemmt werden.
Als unterste Hautschicht besteht die Subcutis aus lockerem Bindegewebe mit eingebetteten Fettpolster. Die Unterhaut dient vor allem als Kälteschutz und Fettspeicher.

Gefahren für die Sportlerhaut

Die Haut brauch Pflege, damit sie ihre Funktionen einwandfrei erfüllen kann. Beim Leistungssport ist die Haut lange der schädlichen Sonnenstrahlung ausgesetzt, wodurch ein hohes Hautkrebsrisiko entsteht. Deswegen sollen die Sportler ihre Haut mittels Sonnenschutzpräparaten gut schützen. Damit die Haut angemessen vor der UV-Strahlung geschützt wird, soll man beim Laufen schattige Strecken bevorzugen und die sonnenstrahlungsärmeren Tagesstunden zum Trainieren nutzen. Zudem soll die Belastung der Haut durch zu häufiges Duschen oder diverse Kosmetika berücksichtigt werden. Häufiges Waschen und aromatisierte Pflegeprodukte können Austrocknen, Sensibilisieren der Haut und sogar Allergien verursachen.

Hautschäden vorbeugen

Vorbeugung ist die beste Medizin. Deswegen sollen Sie die Regenerierungsfunktion Ihrer Haut unterstützen, indem Sie Kosmetika und Waschmittel reich an Duft- und Konservierungsstoffen meiden. Wenn die Haut lange der UV-Strahlung ausgesetzt wird, soll sie unbedingt angemessen geschützt werden. Und immer, wenn es möglich ist, sollen Sie im Schatten oder während der strahlungsarmen Tageszeit trainieren. Zudem ist eine hautschonende Art der Reinigung nach dem Training auch von entscheidender Rolle für eine junge und gesunde Haut. Benutzen Sie zum Duschen nur milde Waschlotionen und kein heißes Wasser. Tragen Se auch regelmäßig ein After-Sun-Lotion auf, damit nach der Sonnenstrahlung Feuchtigkeit und Elastizität Ihrer Haut erhalten werden.