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Die Achillessehnenbeschwerden

Die Achillessehne- Stärke oder Schwachpunkt des Menschen?

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Erklärung:
Achillessehnen ist die stärkste Sehne des menschlichen Körpers und sowohl für die Kraftübertragung auf den Fuß wie auch für die Stabilität und Sicherheit des Schritts mitverantwortlich. Neben anatonmischen Störungen wie Platt- oder Hohlfüßen sind vor allem Trainingsfehler Ursache für Entzündungen oder allgemeine Beschwerden im Bereich der Achillessehnen.

Durch unzureichendes Dehnen in der Aufwärmphase, durch permanente Überbelastung im Training werden Achillessehnenentzündungen ausgelöst. Die Entzündung äußert sich in einem dumpfen oder stechenden Schmerz an der Achillessehnenaußenseite. Außerdem kommt es zu Krämpfen und Verhärtungen in der Wadenmuskulatur.
Der morgendliche, stechende Schmerz rührt eine Verklebung des entzündeten Gleitgewebes mit den Sehnen. Dieser Schmerz verschwindet nach einigen Schritten. Ständige Schmerzen, auch während des Laufens, sind ein Zeichen dafür, dass die Entzündung schon weit fortgeschritten ist. Ein sofortiger Trainingsstopp ist unabdingbar. Wird eine Achillessehnenentzündung nicht behandelt, so droht eine Chronifizierung der Störung.

Untersuchung – Diagnose
Auch eine leichte Entzündung darf nicht ignoriert werden. Eine exakte Diagnose durch den Arzt ist nötig. Dabei wird man neben der Eingrenzung der Schmerproblematik auch eine Anamnese durchführen. Die Feststellung des Bewegungsspielraumes der Sprunggelenke sowie die genau Bestimmung des Schmerzpunktes liefern erste Hinweise auf die Schwere der Erkrankung. Eine Röntgenaufnahme kann klären, ob eventuell noch tieferliegende Ursachen vorliegen.
Im Rahmen der Anamnese muss nicht nur der Verlauf der Beschwerden eruiert werden, auch das Schuhwerk sollte unter die Lupe genommen werden. Meist liegt hier die Hauptursache für Beschwerden der Achillessehnen.

Behandlung
Beginnende Entzündungen können mit leichtem Training und Strechtingtraining gelindert werden. Umschläge mit Eis lindern den akuten Schmerz. Notfalls ist auch die Gabe von nicht verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln angesagt. Die Liste der Hausmittel ist hier unerschöpflich. Entzündungshemmende Salben, Einreibungen und Kräuterwickel lindern die Beschwerden und können zu einer Heilung beitragen.
Eine Abklärung durch einen Arzt sollte aber nicht versäumt werden. Nur er kann entscheiden, ob neben sanften Maßnahmen wie Ruhe, kalte Umschläge und Massagen weitere Schritt nötig sind. Möglicherweise wird der Arzt zu einem Besuch beim Orthopäden raten, um etwaige Fehlstellungen der Beine und Füße korrigieren zu können.
Bei schweren Verletzungen, wie partiellen Einrissen, wird die Achillessehnen operativ versorgt und per Gipsverband ruhiggestellt. Durch sorgfältige Wahl der Schuhe und angemessenes Training kann man aber verhindern, dass es zum Schlimmsten kommt.