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20.03.2012

Milch

Milch ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel

Milch

Milch und Milchprodukte haben einen hohen Stellenwert in der Ernährung. So finden schon Babys in der Muttermilch alle wichtigen Nährstoffe, die sie in den ersten Lebensmonaten zum Wachsen benötigen. Auch in späteren Jahren hilft der Verzehr von Milch (meist Kuhmilch, seltener Ziegenmilch) dabei, den Organismus mit wichtigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.

100 Gramm Milch mit einem natürlichen Fettgehalt von 3,5 Prozent haben 64 Kalorien und versorgen den Körper mit biologisch besonders hochwertigem Eiweiß (3,2 Gramm). Sie enthalten außerdem 4,7 Gramm Kohlenhydraten, Carotin, die Vitamine B und E, Kalium, Phosphor und vor allem Calcium.

Milchsorten und ihre Eigenschaften

Milch ist das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Calcium und sollte daher außer bei Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase auch bei älteren Frauen ab den Wechseljahren häufig auf dem Speiseplan stehen. Ein hoher Calciumkonsum stellt eine gute Vorbeugung gegen Osteoporose dar. Milch und Milchprodukte sind darüber hinaus auch für Vegetarier von großer Bedeutung, die durch die Kombination von pflanzlichen Lebensmitteln (Brot, Kartoffeln, Nudeln) mit Milchprodukten die Eiweißwertigkeit ihrer fleischlosen Ernährung erhöhen können.

Von der Höhe des Fettgehalts her lassen sich drei Sorten Milch unterscheiden: Vollmilch mit durchschnittlich 3,5 Prozent Fett, fettreduzierte Milch (1,5 Prozent Fett) und Magermilch (0,3 Prozent Fett). Eine weitere Unterteilung ist die in Rohmilch, Vorzugsmilch (beide direkt vom Erzeuger und unbehandelt), pasteurisierte Milch (durch Erhitzen werden Bakterien abgetötet), homogenisierte Milch (leicht bekömmlich) und H-Milch (haltbar gemachte Milch, die zwar weniger Vitamine enthält, aber noch den vollen Eiweiß- und Calciumgehalt aufweist).

Viele Erwachsene vertragen Milch nicht gut

Etwa ein Viertel der Erwachsenen hierzulande hat Schwierigkeiten mit Milch und vielen Milchprodukten. Grund ist eine Laktoseunverträglichkeit, die dazu führt, dass nach dem Genuss von Milch Magen-Darmprobleme wie Durchfall und starke Blähungen auftreten. Der Handel hat sich auf dieses Problem dadurch eingestellt, dass er seit längerem schon laktosefreie Milch und Milchprodukte anbietet, die keine Unverträglichkeitsreaktionen bei den Betroffenen auslösen.

Eine Alternative zum Kauf dieser speziellen Lebensmittel stellt die Einnahme von Laktrase dar, die in Tablettenform aus der Apotheke besorgt werden kann. Das Enzym hilft dem Organismus das Milcheiweiß aufzuspalten.

Je nachdem, wie stark die Laktoseintoleranz ausgeprägt ist, genügt es oft auch, die Verzehrmengen zu reduzieren oder auf Sauermilchprodukte wie Joghurt, Buttermilch und Kefir auszuweichen. Oft werden auch bestimmte Käsesorten (wie Sauermilchkäse) sowie Butter und Sahne vertragen. 

Quellen: gesundheitsinformation.de | wikipedia.de | meine-milch.de

Foto: © HappyAlex - Fotolia.com

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