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Rindfleisch

Wie gesund ist Rindfleisch?

Rindfleisch

Rindfleisch ist zwar durch den BSE-Skandal vor einigen Jahren in Verruf geraten, aber in Maßen genossen kann Rinderfleisch einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten. Rindfleisch gehört neben Schweinefleisch zu den am häufigsten verwendeten Fleischsorten. Eine Fülle von Rindfleisch-Rezepten zeugt von der Beliebtheit dieses Lebensmittels, das reich an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist.

Rindfleisch ist zum Kochen, Schmoren, Braten und Grillen geeignet und gibt auch vielen Eintöpfen ein kräftiges Aroma. Was-wir-essen.de weiß Genaueres über das Fleisch der Rinder: Rindfleisch ist reich an Eiweiß, das mit 92 eine sehr hohe biologische Wertigkeit aufweist und den Organismus mit einer Vielzahl von lebenswichtigen Aminosäuren versorgt. Ein weiterer Punkt, warum Rindfleisch gern verwendet wird, ist sein verhältnismäßig geringer Anteil an Fett. Da 100 Gramm mageres Muskelfleisch nur maximal 120 Kalorien hat, ist Rindfleisch auch gut zum Abnehmen geeignet.

Das Lebensmittellexikon.de zählt fast 30 verschieden Rindfleischteile auf, von denen Rinderfilet, Rinderbrust, Rinderkeule, Roastbeef, Rumpsteak, Beinfleisch, Schulter, Schabelfleisch und Tafelspitz wohl zu den bekanntesten zählen. Dass Rinderfleisch bis auf wenige Teilstücke sehr fettarm ist, liegt daran, dass das Fleisch größtenteils von Jungbullen stammt, die schon mit 18 Monaten geschlachtet werden.

Rindfleisch ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen

Neben Eiweiß ist Eisen der wichtigste Inhaltsstoff des Rindfleisches. 100 Gramm Rinderfilet hat einen Eisengehalt von 2,3 mg. Dieses Eisen tierischen Ursprungs kann vom Körper viel besser aufgenommen und verwertet werden als Eisen, das auch einer pflanzlichen Quelle stammt. Weitere Mineralstoffe, die in Rinderfleisch zu finden sind, sind Zink (4,4 mg auf 100 Gramm Fleisch), Phosphor (164 mg) und Selen – ein Spurenelement, das unter anderem für die Schilddrüsenfunktion von Bedeutung ist.

Unter den im Rindfleisch enthaltenen Vitaminen sind besonders die Vitamine der B-Gruppe hervorzuheben, die für die Muskeltätigkeiten und die Nervenfunktionen wichtig sind. 100 Gramm Rinderfilet besitzen laut was-wir-essen.de 0,1 mg Vitamin B1, 0,1 mg B2, 0,5 mg B6 und 0,002 mg Vitamin B12.

Wer abnehmen möchte und eine Diät einhalten muss, sollte wissen, dass der Fett- und Kaloriengehalt des Rindfleisches davon abhängt, welches Teilstück des Rindes verwendet wird. Fleischexperten.de macht nähere Angaben dazu: 100 Gramm Rindfleisch in Form von Rinderfilet besitzt nur 3,9 Gramm Fett und bringt es auf lediglich 120 Kalorien. Roastbeef hat einen Fettgehalt von 4,5 g und mit 130 Kalorien auch etwas mehr Kalorien. Die Hochrippe mit 8,9 g Fett schlägt mit 161 Kalorien zu Buche, und mit 12,3 g Fett gehört der Tafelspitz mit seinen 183 Kalorien zu den energiereicheren Teilstücken des Rindes.

Rezepte für Rindfleisch

Aus Rindfleisch lässt sich mehr zubereiten als nur Hamburger. Wer Rezepte für Rindfleisch sucht, kann  sich eine Fülle von Ideen  kostenlos aus dem Internet holen. Hier sind einige Webseiten, auf denen Rindfleisch Rezepte zu finden sind:

http://www.daskochrezept.de/rezepte/fleisch/rind/

http://www.marions-kochbuch.de/rind.htm

http://www.kochbar.de/rezepte/rindfleischsuppe.html?sort=level

Viele Rindfleisch Rezepte wie Rindfleischsuppe oder Hackfleischsoße sind einfach und ohne große Kenntnisse zubereitet, während es bei anderen wie etwa einem saftigen Rinderbraten sehr auf die Qualität des Fleisches ankommt. Hier macht sich etwa ein etwas zähes Fleischstück viel störender bemerkbar, weshalb Rindfleisch.com allen Verbraucher rät, bei der Auswahl des Rindfleisches auf einige Punkte zu achten: Rindfleisch sollte nicht nur frisch riechen, sondern auch keine allzu dunkle Farbe aufweisen, denn je dunkler das Fleisch aussieht, desto älter war das Rind, von dem es stammt. Eine hellrote Farbe hingegen weist darauf hin, dass es sich um das Fleisch eines noch jungen Rindes handelt, das entsprechend zart ist. Eine weitere Qualitätsprüfung des Rindfleisches kann leider erst in der eigenen Küche vorgenommen werden. Dazu wird das gekaufte Fleischstück mit einem scharfen Messer eingeschnitten. Ist die Schnittfläche nicht trocken und matt, sondern glänzt sie, handelt es sich um eine sehr gute Fleischqualität. Wie es um die Elastizität des Produktes bestellt ist, lässt sich ebenfalls leicht prüfen. Dazu drückt man das Rindfleisch mit dem Daumen etwas ein. Bildet sich die Druckstelle schnell wieder zurück, spricht das für die Qualität des Fleisches.

Foto: (c) ExQuisine | Fotolia.com

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