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Laufen & Trinken

Unsere Empfehlung

Unsere Tipps damit zum gesunden Trinken

Laufen und Trinken ist ein Thema für sich. Apfelschorle ist oftmals das Getränk der Empfehlung aber auch der Wahl. Grundsätzlich wird geraten, dass viel Trinken sehr gesund ist, da der Körper zu ungefähr 90 Prozent aus Wasser besteht und deswegen auf eine ständige und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr angewiesen ist.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Das ist für einen durchschnittlichen, gesunden Organismus empfehlenswert und gerade auch Läufer sollten den Wert als Maßstab nehmen.
Es wird aber auch Fälle geben, in denen eine zu hohe Flüssigkeitszufuhr schaden kann, weil dadurch zu viele Nährstoffe ausgeschwemmt werden, oder in denen aufgrund ihrer körperlichen Leistung mehr getrunken werden muss. Sportler zum Beispiel müssen mehr trinken, da sie durch das Schwitzen einen erhöhten Bedarf nach Flüssigkeit haben.
Der Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen muss ausgeglichen werden. Läufer schwitzen in der Regel sehr viel und müssen dementsprechend viel trinken.
Die folgenden fünf Regeln zum Trinkverhalten können als Leitfaden für jeden Läufer dienen.

1. Habe ich genug getrunken?

Anhand der Farbe Ihres Urins können Sie feststellen, ob Sie genug Flüssigkeit zu sich genommen haben oder nicht. Achten Sie am Abend darauf, welche Farbe der Urin hat. Ist er hellgelb bis fast so durchsichtig wie Wasser, können Sie davon ausgehen, den Tag über genug getrunken zu haben. Mehr trinken sollten Sie, wenn der Urin eine gelbe bis dunkelgelbe Farbe hat.

2. Hören Sie auf Ihr Gefühl

Ihr Körper wird Ihnen deutlich machen, wenn er unter Flüssigkeitsmangel leidet. Denken Sie an das Gefühl nach einem anstrengenden Lauf. In den meisten Fällen besteht nicht annähernd die Gefahr einer Dehydrierung. Vergessen Sie nicht, dass Sie dem Organismus auch über die Nahrung Flüssigkeit zufügen.

3. Durst ist die Sprache des Körpers

Der menschliche Organismus verfügt über einige Mechanismen sich bemerkbar zu machen. Wenn er viel Energie verbraucht hat (z.B. beim Laufen, Sport etc.), fordert er neue an, indem er sich durch Hunger oder Müdigkeit bemerkbar macht. Ist die Flüssigkeitsbilanz nicht im Gleichgewicht, meldet er sich mit Durst. Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, trockene Haut oder Unruhe sind nur selten Symptome für einen Flüssigkeitsmangel. So weit würde es der Organismus gar nicht kommen lassen. Vorerst würde er durch ein Durstgefühl nach mehr Flüssigkeit verlangen. Wer seinem Durstgefühl immer nachkommt, der hat einen stabilen Flüssigkeitshaushalt.

4. Trinken Sie regelmäßig

Der Organismus kann die Flüssigkeit besser verarbeiten und aufnehmen, wenn er regelmäßig versorgt wird und an Tagen, in denen er besonders belastet wird, entsprechend mehr Flüssigkeit bekommt. Das heißt für Läufer, dass es wichtig ist, auch vor dem Training – über den gesamten Tag verteilt – schon genug getrunken zu haben und nicht erst nach dem Training, wenn schon viel Flüssigkeit durch Schwitzen verloren gegangen ist.

5. Männer schwitzen mehr

Generell schwitzen Männer mehr und müssen deswegen auch mehr trinken. Frauen haben in der Regel weniger Gewicht und weniger Muskelmasse und müssen weniger trinken, um ihren Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. Vergessen Sie aber nicht, dass der Bedarf nach Flüssigkeit immer im Verhältnis zum Organismus steht. Frauen brauchen zwar im Verhältnis zu Männern ca. 30 Prozent weniger Flüssigkeit, trotzdem müssen sie ihrem Körper entsprechend ausreichend trinken und nicht nur wenn Sie aktiv laufen.