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14.02.2012 von Wolfram Gensch

Motorola MOTOACTV

Der Touchscreen überzeugt die Kritiker

Motorola MOTOACTV

Nachdem Nike seine revolutionäre Nike Fuel Neuerung vorgestellt hat, zieht nun der  amerikanische Motorola-Konzern nach.

Das Unternehmen mit Sitz in Schaumburg, Illinois versucht schon länger in die Fitness-Sparte vorzudringen und stellte nun mit dem MOTOACTV sein neues Armband für Sportler in Amerika vor. Das Gerät läuft mir Android und vereint einige Vorgänge, die für Sportler äußerst interessant sind. Die Grenzen von Schrittzähler und Smartphone verschmelzen mit der Entwicklung immer mehr und der Kunde darf sich auf ein spannendes Jahr freuen, was die Vorstellungen der Branchenriesen angeht. Zwischen Sony mit der Smartwatch, dem Nike Fuel Armband und  Motorola ist ein spannender Dreikampf um die Kundschaft von Fitnessgadgets entbrannt.

Klein, Leicht, Leistungsstark

Die komplette Oberfläche dieser Fitness-Uhr besteht aus einem Touchscreen, das mit  brillanten Farben und einer tollen Reaktionszeit überzeugt. 46mmx46mm  misst das MOTOACTV und wiegt nur 35 Gramm. Umso erstaunlicher ist es, dass der Speicher bis zu 16 Gigabyte betragen kann. So lassen sich tausende Songs abspeichern, was speziell Sportler mit einem großen Trainingsvolumen erfreuen sollte.

Das MOTOACTV vereint also MP3-Player und Fitnessuhr und versteht sich zudem als Motivationscoach: Das Gadget, das am Handgelenk, Oberarm oder Fahrradlenker getragen werden kann, erkennt eine schwache Trainingsleistung, indem es Daten vergleicht und spielt dann automatisch Lieder ab, die sich als besonders motivierend herausgestellt haben. Vielleicht nicht die Erfindung schlechthin, aber eine nette Idee und nützlich ist es allemal.

Fitnesswerte als Datensammlung

Wenig Neues gibt es im Bereich Fitnessfeatures. Alle gängigen Funktionen wie die Messung von Herzfrequenz, Puls, Schritte und Trittfrequenz sind enthalten und gehören schon länger zum Standard. Auch diverse Kalorienzähler sind verfügbar. Allerdings wurden die Messungen wesentlich verbessert und sind nun genauer sowie schneller ermittelt. Im Zuge der Vorstellung des MOTOACTV wurde auch bekannt, dass speziell für das Gerät neue Kopfhörer entwickelt wurden.

Zudem wird eine kabellose Variante erhältlich sein – ebenfalls äußerst praktisch, denn welcher Läufer hat sich noch nicht mit “Kabelsalat“ in seiner Tasche herumgeärgert. Die Datenauswertung erfolgt wie gewohnt auf dem PC oder Smartphone, eine eigens eingerichtete Website bietet andere nützliche Auswertungsmöglichkeiten. Zahlreiche Apps sind in Entwicklung oder schon vorgestellt und werden den Läufer mit den Facebook & Co verknüpfen. Hier ist eine deutliche Ähnlichkeit zu Nike und seinem GPS-System zu erkennen.

Über den Erscheinungstermin darf wie so oft gerätselt werden. Experten gehen davon aus, dass ab Sommer mit der neusten Entwicklung aus dem Hause Motorola gerechnet werden kann. Auch über den Preis kann nur spekuliert werden: Während der Kunde in Amerika ab 250$ (Rund 190€) das 8GB Modell erstehen kann, müssen Kunden in Europa wie so oft etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Preis wird sich wohl bei 230-250€ einpendeln.  

Hier der Trailer zum MOTOACTV:

Und eine Übersicht der Funktionen:

Foto: (c) motoactv.com/

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Kommentare

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Sehr brauchbar
Also ich habe das Teil seit 2 Monaten im Eisatz und bin sehr zufrieden. Die Km werden bei mir korrekt (+/- 1%) ausgegeben und der Satteliten-Sync dauert max. 20 Sekunden. Der Akku hält bei mir (GPS inkl. Musik) für ca. 2 x 20 km durch, was mir absolut reicht (hoffe es bleibt so). Habe allerdings die aktuelle Frimware drauf. Kann mir vorstellen, dass es mit älteren Version noch nicht so top lief! Verbindung mit PC über WLAN geht bei mir automatisch (Übermittlung Trainingsdaten). Musik wird über USB geladen. Alles keine Hexenwerk, entweder mit der Software MotoActv SyncTool oder direkt über Explorer. Die Erstanmeldung und Einrichtung des Gerätes hat allerdings schon etwas länger (ca. 30 Min.) gedauert. Ist aber denke ich normal und verkraftbar. Auch das man im Display die gelaufene Strecke direkt auf einer Map (Open Street Map) sieht finde ich ein dolles Feature. Man könnte das Geräte so auch als (zwar sehr simple) Navi-Hilfe für unterwegs nutzen. Also ich finde das Teil einfach Spitze und wüsste nicht welcher Hersteller mom. ähnliches in Petto hat.
Schnibbel
31 August 2012 - 20:43
unbrauchbar
unbrauchbares Teil. Die km Angaben liegen bis zu 50% falsch. Aufbau der GPS Verbingung dauert zw. 4-6 Min. Die Verbindung reisst permanent ab. Akku ist nach 4 Std. leer. Verbindung zum PC ist Raketenwissenschaft.
Paul Siller
17 Juli 2012 - 18:14

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