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12.01.2012 von

Gore gibt Einblicke in Produktionstests

5 Tests für Material und Verarbeitung

Gore gibt Einblicke in Produktionstests

Dass es recht aufwändig ist einen Laufschuh auf seine Tauglichkeit zu testen sollte bekannt sein. Wie viele Tests und Prüfungen aber wirklich bestanden werden müssen, um in den Verkauf zu gelangen, zeigt nun die Firma Gore.

In einem etwa 4 Minuten langen Video werden die zahlreichen Verfahren vorgestellt, die ein Gore Laufschuh durchläuft. So werden die Schuhe unter Wasser getaucht oder Zentrifugalkräften ausgesetzt. Die Schuhe, die  für das Testverfahren ausgewählt wurden, haben also einige Aufgaben vor sich.

Das Testverfahren

Im ersten Test werden die Schuhe in einen Knicktester eingespannt, der den natürlichen Bewegungsablauf eines menschlichen Schrittes simuliert. Das Besondere ist zum einen, dass die Schuhe dabei ständig im Wasser stehen, zum anderen muss das Testobjekt 24 Stunden in der Maschine verweilen. Rund 100.000 Schrittbewegungen ohne Wasserdurchlässigkeit sind nötig, um hier zu bestehen. Beim ersten Blick auf den zweiten Test, vermutet der Beobachter eher in einem Nasa-Labor gelandet zu sein, denn die Maschine, die so futuristisch aussieht, erzeugt Zentrifugalkräfte. Der Schuh wird mit Wasser gefüllt und darf nach einer halben Stunde in der Zentrifuge auch nach außen hin keine Feuchtigkeit verloren haben.

Wasserdicht und Abriebsfest?

Der abschließende Versuch dient der Kontrolle des Innenmaterials. Dieses wird unter Wasser aufgepumpt. Bilden sich Luftblasen, so lässt sich leicht erkennen, dass das Testobjekt undicht ist und somit nicht für den Verkauf geeignet. Da sich gerade Laufschuhe durch eine hohe Atmungsaktivität auszeichnen müssen, kommt es auch hier zum  Prozedere. Der Laufschuh wird mit Wasser gefüllt und danach erhitzt. Das Wasser verdampft und die Daten können ausgewertet werden. Doch damit nicht genug: Um den Träger vor unangenehmen Scheuern zu bewahren kommt auch das Martindale-Verfahren zum Einsatz. Ständige Reibung unter hohem Druck soll sicherstellen, dass das Material auch diesen Anforderungen gewachsen ist und sich keine Knötchen oder abgeriebenen Stellen im Schuh bilden.

Viel Spaß dabei!

Foto: (c) Gore.com

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