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11.03.2015 von Silvana Arndt

Frühlingsgefühle beim Laufen

Was zu beachten ist, um entspannt ins Frühjahr zu joggen

Frühlingsgefühle beim Laufen

Vom Eise befreit sind Fußweg und Laufstrecke, durch des Frühlings holden, belebenden Blick – im Läuferherzen grünet Hoffnungsglück! Dieser Gedanke könnte den Liebhabern des Outdoor-Sportes momentan durch den Kopf schleichen und ein seliges Grinsen auf das Gesicht zaubern. Denn ganz ehrlich: So schön der Schnee auch aussieht – die Kälte und Nässe sind doch auf Dauer nicht unbedingt jedermanns Sache. Darum freuen wir uns alle, wenn der Frühling jetzt endlich einzieht.

Die Vorzüge des Frühjahrs

Ganz klarer Vorteil des Frühlings ist natürlich die Helligkeit. Für alle Berufstätigen heißt es jetzt nicht mehr im Dunklen joggen, sondern mit jedem neuen Tag mehr Licht zur Verfügung zu haben. Ob nun morgens oder abends spielt dabei kaum eine Rolle. Das wirkt sich ausgesprochen positiv auf das Gemüt aus, denn unsere Serotonin-Produktion wird nun wieder ordentlich angekurbelt.

Auch die Sicherheit profitiert enorm vom Frühling: Läufer werden durch die zunehmende Helligkeit nun wieder besser gesehen und können auch selbst eventuelle Stolperfallen umgehen. Natürlich sind Reflektoren an der Kleidung immer noch nützlich, aber zumindest die Stirnlampe kann sicher daheim bleiben.

Mit der Sonne kommt zudem auch die Wärme zurück. Die Temperaturen steigen und der Lauffreund kann entspannter in die Trainingseinheit starten, denn die Gefahr des Auskühlens ist erheblich geringer. Auch die Laufkleidung kann etwas abgespeckt werden – aber Achtung! Insbesondere in den Abendstunden wird es schnell wieder kühler und auch ein Regenschauer ist nicht unwahrscheinlich. Es gilt nach wie vor: Die Kleidung muss angemessen sein.

Funktionskleidung auch in der Übergangszeit

Bekannter Maßen lässt es sich am besten mit mehreren Kleidungslagen gegen kalte Temperaturen ankämpfen. Auch in der Übergangszeit im Frühjahr kann das bewährte „Zwiebelprinzip“ helfen, wenn gleich auch ein wenig entschärfter als im Winter. Grundsätzlich gilt: Mehrere Lagen behalten durch die einzelnen Luftschichten zwischen den Stoffen die Körperwärme. Allerdings gilt das oft auch für die Feuchtigkeit.

Die Lösung ist für viele Läufer Funktionskleidung, denn durch die besonderen Fasern transportieren diese die Feuchtigkeit des Schweißes nach außen. Dazu muss die Kleidung aber eng am Körper anliegen. Wer gleichzeitig dem Zwiebelprinzip entsprechen will, muss darauf achten, zwischendurch keine Schichten aus Baumwolle oder Merino zu tragen, da diese das Wasser nicht abtransportieren, sondern speichern.

Die Zwiebel als Vorbild nehmen

Sport Scheck erklärt die ideale Zwiebelschichtung aus drei Lagen: Als Erstes wird Funktionsunterwäsche empfohlen. Enganliegende Funktionsshirts sind ebenfalls möglich. Nur so kann die Feuchtigkeit gut von der Haut abtransportiert werden. Die zweite Lage dient der Isolation. Hier bieten sich langarmige Laufjacken und lange Lauftights an. Sie sind vom Gewicht her zwar leicht, aber halten dennoch warm und unterbrechen nicht die Beförderung der Feuchtigkeit nach draußen. Zusätzlich sollten die Kleidungsstücke elastisch sein.

Nur die dritte Lage bietet Schutz vor Wasser oder Schnee. Wasserabweisende und winddichte Kleidungsstücke, die gleichzeitig aber atmungsaktiv sind, eignen sich dafür besonders gut. Oft werden darum Softshell-Jacken empfohlen. Aber eine einhundertprozentige Wasserdichte kann nicht garantiert werden, daher hilft auch das beste Zwiebelprinzip nicht gegen einen strömenden Regenguss. In einem solchen Falle ist Rückzug immer noch die beste Verteidigung. Viele weitere Informationen zur idealen Kleidung im Frühling gibt es auch hier.

Frühlingsgefühle vs. Frühjahrsmüdigkeit?

Wer nun festgestellt, dass der Kleiderschrank vielleicht gar keine entsprechenden Stücke hergibt oder diese einfach mal einer Überholung bedürfen, der kann sich ja mit gutem Gewissen ein paar schicke neue Laufklamotten leisten. Und wie sieht es eigentlich mit den Laufschuhen aus? Hier ist der Geiz ein schlechter Freund, denn die Schuhe sollten immer den bestmöglichen Schutz für unsere Füße leisten. Darf es also auch hier vielleicht ein neues Paar sein? Das motiviert nämlich auch gleich wieder, mit neuem Elan durchzustarten.

Bei wem die Garderobe sitzt, aber immer noch nicht ganz überzeugt ist, mit dem Laufen wieder anzufangen, dem könnten vielleicht noch folgende Tipps helfen.

  1. Den Trainingsplan überarbeiten. Routine gibt zwar Sicherheit, lässt aber oft kaum Freiräume für Entwicklung. Sich selbst zu fordern, bringt neuen Schwung in den Laufalltag. Anstatt also eine Trainingseinheit wie gewohnt im mittleren Tempo zu laufen, könnte es doch auch reizvoll sein, mal die Bremse zu lösen und eine etwas kürzere Strecke wesentlich schneller zu absolvieren. 
  2. Frische Luft tut gut. Wer noch Anlaufschwierigkeiten (im wahrsten Sinne des Wortes) hat, der sollte wenigstens spazieren gehen. Das Sonnenlicht und die frische Luft sind sehr gute Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Am besten nicht nur schlendern, sondern wirklich zügig gehen, da das den Kreislauf anregt.
  3. Bewusste Ziele stecken. Immer eine gute Idee sind konkrete Vorhaben. Einfach nur mal so laufen ist zwar schön und macht den Kopf frei, reicht aber manchen Menschen nicht. Für diese ist es wichtig, einen Plan vor Augen zu haben. Ist in einigen Monaten vielleicht ein Wettkampf, an dem teilgenommen werden soll? Dürften gerne einige Pfunde von Bauch und Hüfte verschwinden? Es gibt unzählige gute Gründe – für jeden!
  4. Gemeinsam sind wir stark. Die beste Freundin klagt schon lange über ihre mangelnde Fitness? Der Arbeitskollege tätschelt sich immer wohlwollend den seit Weihnachten doch sichtbar angewachsenen Bauch? Beim Treppensteigen zur Wohnung schnauft der Partner auffällig stark? Wie wäre es mit einem gemeinschaftlichen Laufen? Zusammen ist die Verpflichtung, aber auch die Motivation größer, zumal auch der Frühling zu Frühlingsgefühlen verleitet und zusätzlich anspornt.

 

Quellen: sportscheck.com | runnersworld.de | laufen-total.de

Foto: © blas (Fotolia.de)

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