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Lauftipps und Ratgeber Laufschuhe im Blog | Joggen & Laufen http://www.joggen-online.de/blog Lauftipps, Laufschuhe, Tests und mehr Sun, 16 Nov 2008 15:53:41 +0000 http://wordpress.org/?v=2.6.3 en Richtige Ernährung steigert Leistungsfähigkeit http://www.joggen-online.de/blog/ernaehrung-steigert-leistungsfaehigkeit/ http://www.joggen-online.de/blog/ernaehrung-steigert-leistungsfaehigkeit/#comments Sat, 20 Sep 2008 16:22:12 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=219 Nicht nur die Trainingsroutine sondern auch die Ernährung ist für ein effektives Lauftraining wichtig. L-Carnitin kommt hauptsächlich in Fleisch vor und kann vom Körper auch selbst aufgebaut werden, dafür notwendig sind die Aminosäuren Lysin und Methionin, ausserdem Folsäure, Vitamin B12, Vit C, Niacin und Eisen. In hohen Konzentrationen ist L-Carnitin in Herz- und Skelettmuskulatur gespeichert.

Flüssigkeitszufuhr

Insbesondere bei hohen Temperaturen ist es wichtig zur Vorbeugung von Kreislaufproblemen immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wasser ist für den menschlichen Körper essentiell. Es ist Transportmedium und spielt in Stoffwechselvorgängen eine große Rolle. Außerdem reguliert es die Körpertemperatur, die bei körperlicher Betätigung immer etwas höher ist, als in Ruhe. Trinkt man zu wenig, kann dies sogar einen Hitzekollaps auslösen. Ohne körperliche Tätigkeit genügen 1,5-2l täglich, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Doch Sportler brauchen mehr, da durch das Schwitzen viel mehr Flüssigkeit verloren geht. Je nach Intensität der Aktivität verliert der Sportler zwischen 1 – 1,5l Flüssigkeit/Stunde. Daher sollte vor dem Beginn der Tätigkeit, während und danach genügend Flüssigkeit getrunken werden. Ein Indiz für den Bedarf des Körpers ist der Urin. Färbt sich dieser dunkelgelb, ist zu wenig getrunken worden, ist er hellgelb, ist die Flüssigkeitsmenge ausreichend.

Wenn der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen wird, erfolgt durch eine Verdickung des Bluts eine Verlangsamung des Nährstofftransports, u.a. auch zur Muskulatur. Dies bedingt die Leistungseinschränkungen, die in Extremfällen zum Tode führen können.

Anders herum kann auch das übermäßige Trinken von natriumarmen Wasser schädliche Folgen haben, da über den Schweiß Kalium und Natrium verschwitzen. Ein Mangel von Natrium führt zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung und Muskelkrämpfen.

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Interview mit Frank Czioska http://www.joggen-online.de/blog/interview-mit-frank-czioska/ http://www.joggen-online.de/blog/interview-mit-frank-czioska/#comments Wed, 27 Aug 2008 21:51:26 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=208 Den meisten meiner Leser werden Sie Herr Czioska sicherlich durch Ihr sehr gutes Buch „Der optimal Laufschuh“ bekannt sein. Aber vielleicht könnten Sie kurz erläutern wie Sie dazugekommen sind ein solches Buch zu schreiben und was Sie mit dem Laufsport verbindet?

Gelaufen bin ich schon als Jugendlicher, anfangs 400m Hürden, später einige Marathons (2:49h), jetzt betreibe ich Orientierungslauf.

Nach meinem Diplomsport- Studium habe ich bei NIKE, BROOKS und REEBOK in der Verkaufsförderung gearbeitet, hatte Einblicke in die Forschung, den Vertrieb, Handel und das Marketing. Mich hat schon damals geärgert, dass einige Firmen das Marketing höher ansetzen als die Schuhqualität und z.B. auch gute Modelle ständig durch “Neue” ersetzen, was manchmal ein Rückschritt war, aber immer zur Verunsicherung von Verkäufern und Konsumenten geführt hat. Trotz meiner Verträge mit Herstellern war ich immer “auf der Seite” der Läufer.

Eigentlich ist der Titel Ihres Buches ja auch schon eine Frage. Gibt es denn den optimalen Laufschuh?

Natürlich, man muss ihn nur finden unter den 300 Modellen am deutschen Markt. Dabei hilft die Lektüre meines Buches und der Gang in ein gutes Fachgeschäft oder Laufshop.

Wie wichtig ist es in diesem Zusammenhang einen Laufschuh zu finden, der extra auf meine Füße / meinen Lauftyp zu geschnitten ist?

Passform ist für mich als Läufer und Berater das wichtigste Kriterium. Individuell hergestellte Schuhe gibt es derzeit nur für Hochleistungssportler, aber das wird eines Tages wohl auch Realität werden.

Inwiefern beeinflusst das Abrollverhalten die Auswahl eines Laufschuhes?

Es kommt auf die Füße, die Geschwindigkeit, das Körpergewicht und die Lauferfahrung an. Schwere Anfänger benötigen einen steiferen Schuh als leichte Wettkämpfer.

Ist das Thema Überpronation zu stark von den Medien angetrieben oder ist es immer noch eines der großen Probleme für Läufer?

Eine Zeitlang beherrschte die Pronation stark die Medien, das war damals richtig, als noch kein Bewusstsein für die Probleme und Verletzungsgefahr bestand und die Läufer oft weiche, instabile Schuhe bevorzugt haben. Heute sind die Schuhe besser, wird das Problem richtig eingeordnet.

Worauf sollten diese Läufer beim Laufschuhkauf achten?

Es gibt nach wie vor weniger Schuhe für die Zielgruppe Supination, flexibel und gut gedämpft sollte das Modell sein. Für Überpronierer ist ein gut stützender Schuh Pflicht, eventuell in Kombination mit einer orthopädischen Einlage. Gute Beratung in gut sortierten Fachgeschäften oder Laufshops führt hier zum Ziel.

Brauchen Frauen andere Laufschuhe als Männer oder können hier einfach kleinere Größen verwendet werden?

Diesem Thema habe ich im Buch ein wichtiges Kapitel gewidmet. Frauenfüße sind eben nicht nur schmale und kürzere Abbilder der Männerfüße. Auch die gesamte Statik und Biomechanik von der Hüfte abwärts ist anders. Zum Glück gibt es inzwischen für fast alle Schuhe entspechende Damenversionen.

Sollte ein Läufer für verschiedene Laufuntergründe / Jahreszeiten auch verschiedene Laufschuhe haben?

Ja. Straßenlauf und Waldlauf unterscheiden sich doch stark. Im Winter laufe ich persönlich die gleichen Schuhe, meine Füße brauchen Luft, feucht werden sie auch von innen. Winterlaufschuhe sind für mich zu schwer und steif, aber das mag von Joggern anders empfunden werden.

Wenn wir nun soviel grundsätzliches zum Laufschuh von Ihnen erfahren durften, natürlich noch die Frage, worauf denn noch grundsätzlich beim Laufschuhkauf zu achten ist und wie ich meine optimale Passform finde?

Bei aller Theorie ist das Ausprobieren wichtig (in einigen Laufshops darf man die Schuhe sogar vor dem Geschäft probelaufen!). Unter den (nach meinen Kriterien) richtig ausgewählten Schuhen wird der Lieblingsschuh dann dabei sein. Auch mal die Schuhmarke wechseln!

Kann man generelle Vorteile von Laufschuhhersteller zusammenfassen oder welcher Laufschuhhersteller wo seine speziellen Stärken hat, oder ist dies sehr stark vom Modell abhängig.

Einige Hersteller versuchen ständig, Trends zu setzen und mit großem Werbeaufwand ein neues Modell zu positionieren. Andere Hersteller wie ASICS, BROOKS oder NEW BALANCE haben ihr Angebot seit 20 Jahren immer weiter entwickelt. Wer mit dem Vorgänger zufrieden war, kann problemlos den Nachfolger kaufen. Natürlich hat jeder Hersteller seine eigene Passform durch Verwendung von Leisten.

Wohin sehen Sie die Entwicklung der Laufschuhe gehen und was wäre Ihr aktueller Laufschuhtipp?

Laufschuhe werden einerseits vielseitiger (und damit weniger anfällig für Fehlkäufe), aber auch leichter und flexibler. Wer mein Buch gelesen hat, wird verstehen, dass ich unmöglich einen Schuh empfehlen kann. Zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse der Läufer/innen und das Angebot der Hersteller.

Vielen Dank für das sehr interessante Interview und können wir uns denn auf eine Fortsetzung Ihres Klassikers zu diesem Thema freuen?

Das kommt auf die Verkaufszahlen der derzeitigen Auflage an und natürlich auf das Interesse meines Verlags. Ich habe das Buch aber recht zeitlos geschrieben, aktuelle Modelle werden gar nicht erwähnt.

Mit meinen Tipps konnte man vor 5 Jahren den richtigen Schuh finden, und kann es auch noch in 10 Jahren, da bin ich mir sicher!

Vielen Dank für das sehr gute und lehrreiche Interview.

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Laufen ist gut für die Gelenke http://www.joggen-online.de/blog/laufen-und-gelenke/ http://www.joggen-online.de/blog/laufen-und-gelenke/#comments Wed, 27 Aug 2008 20:50:25 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=203 Nicht jeder glaubt, dass Laufen ist gut für die Gelenke ist, denn diese Kritiker meinen, dass Sprunggelenke, Knie oder Hüfte zu stark belastet würden. Dies ist aber nicht zutreffend. Laufen ist durchaus nicht gesundheitlich bedenklich für Sprunggelenke, Knie und Hüfte.

Laufen gegen Arthrose

5 LauftippsLaufen ist zum Beispiel eine wunderbare Vorbeugestrategie gegen Arthrose. Arthrose ist ein klinisches Syndrom, in dem eine Gelenk-Entzündung zu Schmerzen führt, verursacht durch anormale Belastung des Knorpels, der als Puffer im Inneren der Gelenke sich befindet. Da die Knochenoberflächen weniger gut geschützt sind, meint man, dass hohe Belastungen beim Laufen hier ursachenfördernd sind. Dem ist aber bei konsequenter Einhaltung von Schutzstrategien nicht so. Man braucht gute Schuhe und sollte möglichst auf federndem Grund laufen. Zur Schonung der Knie sind auf Hilfsmittel einsetzbar.

Gesichert unter Ärzten ist folgende Sichtweise: Wenn wir uns vernünftig verhalten, keine billigen Schuhe verwenden und diese auch von Zeit zu Zeit auswechseln, keinesfalls bei Verletzungen die Gelenke beanspruchen sowie Ruhephasen einplanen, dann ist auch ein Läufer nicht mehr durch Arthrosen gefährdet wie jeder andere auch.

Übergewicht, Laufen und Gelenke

Der Haupt-Risikofaktor in Bezug auf Arthrose ist übermäßiges Körpergewicht – ein Thema, das für die meisten Läufer eher in umgekehrter Richtung existiert. Bei übergewichtigen Menschen lastet dermaßen viel Druck auf den Gelenken, insbesondere wenn sie viel sitzen, da sind die Arthrosen quasi vorprogrammiert. Um hier zu einer Gewichtsabnahme zu kommen, sollte man Sport treiben. Dies kann auch Laufen sein, insbesondere wenn es kombiniert wird mit Ausdauergymnastik und weiteren Sportarten zur umfassenden Beanspruchung des Körpers.

Aber Laufen ist auch wichtig für die Knorpel in den Gelenken. Wenn man trainiert, dann werden diese in systematischer Weise belastet und gefördert. Denn es kommt mehr Sauerstoff an die Knorpel heran und der gesteigerte Stoffwechsel führt schneller die Abfallstoffe weg. Außerdem werden durch das Laufen die Bänder verstärkt, die damit auch die Gelenke besser schützen.

Schadet ein Marathon?

Auch der Marathonlauf schadet dem Körper nicht, wenn dies gut strukturiert geplant wird. Marathonläufe müssen gut vorbereitet werden. Untersuchungen an der Uni in Heidelberg haben nachgewiesen, dass bei Profis, die eine geeignete Kontrolle hatten, keine besonders hohen Arthrose-Erscheinungen erfolgen im Vergleich mit gleich alten Menschen, die einen ähnlichem Körperbau haben.

Obwohl Laufen also keine Gelenkabnutzungen bedingt, sollte man bei Verletzungen besonders vorsichtig sein. Gerade bei verstauchte Knöcheln oder Bänderdehnungen werden höhere Risikofaktoren für Arthrose vermutet. Dies wurde auch durch eine Studie der Uni in Basel bestätigt.

Zum Glück für den Läufer können alle geschilderten Probleme vermieden werden. Ein Experte rät:

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Worauf Sie als Läufer achten sollten? http://www.joggen-online.de/blog/5-lauftipps/ http://www.joggen-online.de/blog/5-lauftipps/#comments Wed, 27 Aug 2008 20:08:31 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=191 5 Lauftipps für jeden Läufer

Dass das Laufen eine Sportart ist, mit der man seinem Körper und auch der Psyche durchaus Gutes tun kann, ist bekannt. Jedoch gibt es eine Reihe verschiedener Faktoren, auf die geachtet werden muss, damit das Laufen auch wirklich eine positive Wirkung ausüben kann. Auf diese Faktoren soll hier nun näher eingegangen werden.

Gehen Sie bei Schmerzen zum Arzt

5 Lauftipps

Zum einen ist es wichtig, dass man einen Arzt besucht, sollten Schwierigkeiten auftreten. Der Fehler der meisten Läufer ist, dass sie auf eine überstürzte Selbstmedikation zurückgreifen und sich somit mehr schaden als helfen. Sobald Schmerzen oder merkliche Veränderungen am eigenen Körper auftreten, sollte man keine voreilige Selbstdiagnose stellen, sondern vielmehr einen Mediziner, im besten Fall einen Sportmediziner, aufsuchen. Oftmals werden notwendige Schonungszeiten nicht eingehalten, um keine Trainingstage zu verlieren. Doch auf diese Weise kann man schlimme Schäden anrichten und bereits bestehende Verletzungen verschlimmern und deren Heilung verzögern. Sich einen Arzt des Vertrauens zu suchen, den man bei jedem Verdacht auf eine Erkrankung zu Rate ziehen kann und der Erfahrung in der Behandlung von Sportlern hat, ist auf jeden Fall ratsam und einer Behandlung in Eigenregie vorzuziehen.

Vergessen Sie das Stretching nicht!

Ein weiterer, wichtiger Faktor der zu beachten ist, ist das ausreichende Stretchen nach jedem Lauf. Viele Läufer sind der Meinung, es fehle ihnen schlichtweg an Zeit, um ein ausführliches Stretching durchzuführen. Dabei sollte diese Zeit aber unbedingt miteingeplant werden, sollte man sich für einen Lauf entscheiden. Wird auf das Stretchen verzichtet, so kann es schneller zu Verletzungen kommen, da sich die verkürzten, harten Muskeln nicht regenerieren und Glykogen einlagern können. Dabei muss das Stretching-Programm nicht einmal lange dauern. Ein paar Übungen in nicht mal 10 Minuten sind völlig ausreichend und für den Körper sinnvoller, als diese Zeit für zusätzliche Laufkilometer zu nutzen. Zudem wirkt sich das Stretchen positiv auf die zukünftige Laufleistung aus.

Schlafen Sie genug

Läufer sollten weiter beachten, dass sie ausreichend Schlaf bekommen. Dieser ist wichtig für das Gesunderhalten des Immunsystems, Auffüllen der Energiereserven und der Regeneration defekter Muskelzellen. Gerade anstrengende Läufe wie Trainings oder Wettkämpfe machen ausreichend Schlaf notwendig. Wer nicht genug schläft und seine Nachtruhe zu stark einschränkt, der kann sich auch mit dem Laufen nichts Gutes tun und schwächt den ohnehin schon durch Schlafmangel belasteten Körper zusätzlich.

Cremen Sie sich im Sommer zum Laufen ein

Viele Läufer vergessen, dass nicht nur die Menschen am Strand, sondern auch sie selbst während eines Laufs der Sonne und somit UV-Strahlen ausgesetzt sind. Das Schwitzen steigert die Lichtempfindlichkeit der Haut zusätzlich und der durch den Sport geschwächte Körper ist für Schädigungen empfänglicher. Deshalb sollte man sich vor dem Sportprogramm an der frischen Luft ausreichend mit Sonnenschutzmitteln eincremen, welches wasserfest ist und einen Lichtschutzfaktor von mindestens 15 besitzt.

Gönnen Sie sich einen Ruhtag

Zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass zu einem ausgeklügeltem Trainingsprogramm auch ein Ruhetag gehört. An diesem Tag sollte nicht nur auf das Laufen, sondern gänzlich auf Sport verzichtet werden, um den Körper zu schonen. Gönnt man sich nicht wenigstens einen Tag die Woche als Regenerationsphase, so liefert man sich unnötig Erschöpfungszuständen, Immunschwächen und Erkrankungen oder einem Leistungsabfall aus.

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Joggen mit dem Kinderwagen http://www.joggen-online.de/blog/joggen-mit-dem-kinderwagen/ http://www.joggen-online.de/blog/joggen-mit-dem-kinderwagen/#comments Mon, 18 Aug 2008 22:18:35 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=183 Laufbegeisterte Eltern mit kleinen Kindern haben oft Schwierigkeiten einen regelmäßigen Trainingsrhythmus aufrecht zu erhalten, da die Kleinen sehr viel Fürsorge und Zeit in Anspruch nehmen.
Eine gute Möglichkeit sein Lauftraining zu absolvieren, ohne dabei sein Sprössling zu vernachlässigen, bieten spezielle Jogger Kinderwagen. Dabei handelt es sich meist um dreirädrige Gefährte mit großen luftbefüllten Reifen und Federung, die dazu geeignet sind auch mit höherer Geschwindigkeit geschoben zu werden.
Mutter oder Vater müssen nicht auf das Laufen verzichten und die Kleinen haben meist großen Spaß daran im rasanten Tempo durch die Landschaft geschoben zu werden. Vor allem in den USA aber auch in Neuseeland sind Läufer oder auch Inlineskater mit einen Jogger Kinderwagen ein alltäglicher Anblick.

Wichtige Punkte beim Kauf eines Jogger-Kinderwagens

Man sollte jedoch unbedingt ein paar Dinge beachten, bevor man mit dem Kinderwagen zum Joggen geht, damit der Spaß nicht zum Sicherheitsrisiko für den Nachwuchs wird:

  • Der Kinderwagen muss vom Hersteller zum Joggen zugelassen sein.
  • Die Kleinen sollten ihren ersten Geburtstag schon hinter sich haben, da erst ab diesem Alter die Wirbelsäule stabil genug für die gesteigerten Belastungen ist.
  • Unbedingt auf eine gute Polsterung und eine gute Federung achten.
  • Um eine gute Kippssicherheit zu gewährleisten, auf einen ausreichend breiten Radabstand achten. Der Schwerpunkt sollte vor der hinteren Achse liegen, um ein Abkippen nach hinten zu verhindern.
  • Der Jogger Kinderwagen muss beim Laufen immer mit einer Sicherheitsleine, die am Handgelenk des Läufers befestigt wird gesichert werden.

Weitere Informationen zum Kauf von Kinderwagen gibt es im Fachhandel oder im Internet bei Kinderwagen-Ratgeber.de.

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Seitenstechen beim Laufen und Gegenmaßnahmen http://www.joggen-online.de/blog/seitenstechen-beim-laufen/ http://www.joggen-online.de/blog/seitenstechen-beim-laufen/#comments Sat, 16 Aug 2008 21:07:58 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=173 Mit Seitenstechen (oder auch dem Seitenstiche genannt) wird der Schmerz beschrieben, der meistens beim Menschen seitwärts, knapp unterhalb der Rippen auftritt. Das Seitenstechen ist dabei meistens lokal sehr eingeschränkt und die Schmerzen werden als sehr punktiert und krampfartig beschrieben. Die Ursache für das Seitenstechen / Seitenstiche beim Laufen ist noch nicht eindeutig geklärt, aber es gibt mehrere Theorien, die sich mit der Klärung befassen.

Die Ursachen für Seitenstechen

  1. Beim Laufen nimmt die Durchblutung der Muskulatur, insbesondere der Beine aufgrund der Beanspruchung stark zu. Daher wird die Durchblutung der inneren Organe vernachlässigt, wodurch Schmerzen (eben das Seitenstechen / die Seitenstiche) entstehen können. Die mangelnde Durchblutung kann im Extremfall sogar Erbrechen oder Durchfall auslösen. Die Schmerzen sind dabei Folge, der bei Anstrengung anfallenden Stoffwechselprodukte, die nicht mehr abtransportiert werden und in Zwerchfell, Leber und Darm Nervenendigungen reizen.
  2. Die inneren Organe können durch die Erschütterung beim Laufen schmerzen. Dies würde erklären, weshalb Seitenstechen eher bei Untrainierten auftritt. Da auch die Aufhängebänder des Darms hierbei gereizt sein können, sollte man nicht zu viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Das trainieren der Bauchmuskeln würde hier Abhilfe schaffen, da die Organe durch sie besser geschützt wären.
  3. Die Ernährung vor Beginn des Lauftrainings spielt ebenso eine Rolle, da der gefüllte Magen auf das Zwerchfell drückt, das beim Laufen als wichtigster Atemmuskel stark beansprucht wird. Mindestens 2 Stunden vor dem Laufen sollte man keine schwere Mahlzeit mehr zu sich nehmen.
  4. Durch eine falsche Atemtechnik kann das Zwerchfell zusätzlich belastet sein und krampfen und das Sitenstechen verursachen. Beim Laufen sollte daher um Seitenstechen zu vermeiden durch die Nase ein-, durch den Mund ausgeatmet und tief in den Bauch hineingeatmet werden.
  5. Als veraltet gilt inzwischen die Theorie, nach der die Schmerzen von der zusätzlichen Mobilisierung der Blutreserven aus Leber und Milz herrühren sollen. Danach sollen die Schmerzen durch das zusammenziehen der Milz hervorgerufen werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass keine der Theorien allein für das Auftreten von Seitenstechen zutrifft, sondern dass die Ursache in allen Aspekten gemeinsam zu finden ist. Aber was tut man gegen die Schmerzen bzw. die Seitenstiche?

Hilfe gegen Seitenstiche

Vorbeugend sollte man vor dem Training nur leichte Kost zu sich nehmen, während des Laufens langsam laufen! Nicht viel trinken und auf die Atemtechnik achten. Auch nach Trainingspausen erst langsam beginnen und auf einen gleichmäßigen Rhythmus bei der Atmung achten. Bei auftretenden Seitenstechen den Oberkörper leicht vorbeugen und die schmerzende Stelle beim Einatmen drücken und beim Ausatmen wieder loslassen. Außerdem das Lauftempo drosseln und tief einatmen, oder beim gehen die Arme hochheben. Seitenstiche sollten also nicht unterschätzt werden.

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Die 100 besten Tipps für den Marathon http://www.joggen-online.de/blog/die-100-besten-tipps-fuer-den-marathon/ http://www.joggen-online.de/blog/die-100-besten-tipps-fuer-den-marathon/#comments Sun, 03 Aug 2008 18:29:06 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=147 von Dr. Wolfgang SchillingsDie 100 besten Tipps für den Marathon

Amazon-Bewertung 5 Sterne

144 Seiten, 12,95 €

spomedis GmbH

ISBN 978-3-936376-16-6

„Die 100 besten Tipps für den Marathon“ des Arztes und Journalisten Dr. med. Wolfgang Schillings richtet sich sowohl an Marathonneulinge als auch an „alte Hasen“. Der Autor will verdeutlichen, dass der eigentliche Marathon bereits in der Trainingszeit stattfindet und dass ein Lauf über 42,195 Kilometer ein wahres Projekt ist, das einer optimalen Vorbereitung bedarf. Dies spiegelt sich auch im Aufbau seines Buchs wider, das in die zehn Kapitel Planung, Ausrüstung, Technik, Training, Ernährung, Organisation, Wettkampf, Psychologie, Regeneration und Sportmedizin gegliedert ist. Die vielen Tipps und Tricks sollen die Freude am Laufen erhalten und zu einem erfolgreichen Saisonhöhepunkt verhelfen. Ein Fachbuch- und Fachzeitschriftenverzeichnis, eine Marathonzeittabelle, exemplarische Trainingspläne, Links zu den wichtigsten Marathons im In- und Ausland sowie ein umfangreiches Stichwortverzeichnis machen das Buch zu einem kompakten und interessanten Ratgeber.

Einige Meinungen von Amazon zu “Die 100 besten Tipps für den Marathon” :

  • “Endlich mal ein handfester Ratgeber zum Thema “Marathon”. Natürlich gibt es schon zahlreiche Bücher zu dieser Materie, doch dieses Buch ist anders: nicht zu “dürftig” und nicht zu “ausufernd” - also exakt richtig dosiert. Mir hat es nicht nur geholfen, meine Lauftechnik zu verbessern…”
  • “Die 100 Tipps für den Marathon sind leicht verständlich geschrieben … man kann sich aber dank der klaren Gliederung auch einzelne Kapitel oder Tipps bei Bedarf immer wieder zu Gemüte führen… Insgesamt also ein absolut empfehlenswertes Buch sowohl für Hobbyläufer als auch für (angehende) Marathonstarter!
  • Man kann sich aber durchaus auch einzelne Tipps heraussuchen und nur diese Lesen. Für mich also zwei Bücher in einem - und daher volle Punktzahl.

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Interview mit dem Laufschuhexperten Dr. Schillings http://www.joggen-online.de/blog/laufschuhexperte-dr-schillings/ http://www.joggen-online.de/blog/laufschuhexperte-dr-schillings/#comments Sun, 03 Aug 2008 12:50:41 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=146 Dr. Wolfang SchillingsIch freue mich besonders, dass wir auf einen ganz besonderen Interviewpartner gewonnen haben: Dr. Wolfgang Schillings ist einer der Laufschuhexperten in Deutschland und freier Redakteur für mehrere Laufmagazine. Darüberhinaus arbeitet Dr. Schillings als Arzt in der Orthopädie und in der Sportmedizin. Gerade ist auch sein neues Buch Die 100 besten Tipps für den Marathon erschienen, dass von den Lesern bei Amazon mit 5 Sternen ausgezeichnet wurde.

Hallo Herr Dr. Schillings, Sie sind ein ausgewiesener Experte rund um Laufschuhe. Wie sind Sie dazu gekommen?

Ich schreibe als freier Journalist für verschiedene Lauf- und Sportmagazine und bin bei deren regelmäßig stattfindenden Laufschuh-Tests beteiligt. Zudem arbeite ich als Arzt in der Orthopädie und Sportmedizin und habe dadurch täglich Kontakt zu Sportlern mit Fuß- und Schuhproblemen. Und nicht zuletzt interessiert mich dieses Thema besonders, weil ich selbst ambitionierter Freizeitläufer bin.

Was würden Sie einem Anfänger empfehlen, bevor dieser sich auf den Weg zu einem Laufschuhgeschäft macht. Haben Sie so etwas wie goldene Regeln?

Auf jeden Fall gibt es einige Tipps, die vor allem Anfänger beim Laufschuhkauf beachten sollten:

  • Kaufen Sie ausschließlich in Fachgeschäften, wo auch die Möglichkeit einer Laufbandanalyse besteht.
  • Überlegen Sie sich, wofür Sie die Schuhe genau brauchen (Training, Wettkampf, bevorzugter Lauf-Untergrund, aktuelle Probleme beim Laufen) und besprechen Sie dies mit dem Verkäufer.
  • Nehmen Sie – falls vorhanden – auch Ihre alten Laufschuhe mit ins Geschäft (Abnutzungsmuster!).
  • Probieren Sie die Schuhe am besten nachmittags an, da der Umfang Ihres Fußes im Tagesverlauf leicht zunehmen kann.
  • Der Schuh sollte so breit sein, dass Ihre Zehen locker nebeneinander liegen und noch deutlich nach oben und zur Seite bewegt werden können. Gerade bei Laufschuhen ist es sehr wichtig, dass die Zehen nicht vorn am Schuh anstoßen, da der Fuß beim Laufen immer etwas nach vorne rutscht. Deutlich zu große Schuhe schaden Ihren Füßen allerdings ebenfalls, da sich die Zehen darin krampfhaft Halt suchen müssen.
  • Machen Sie den entscheidenden Praxistest noch im Laden und laufen Sie mit den neuen Schuhen. Ein gutes Geschäft stellt dafür eine Extrafläche oder ein Laufband zur Verfügung.

Oftmals wird die Überpronation als größtes Übel dargestellt: Neigen hier viele Medien zur Übertreibung?

Es gibt immer wieder Medien-Wellen, wo die Überpronation als größtes Problem des Läufers beschrieben wird. Davon darf man sich aber nicht nervös machen lassen. Läufer sollten mittels Laufbandanalyse inklusive Videoaufzeichnung den eigenen Laufstil herausfinden und mögliche Fehlbelastungen aufdecken.

Als physiologische Pronation bezeichnet man die natürliche Kippbewegung des Fußes beim Aufsetzen auf den Boden von der Außenkante der Sohle nach innen. Dies verhindert, dass der Fuß ungedämpft auf den Boden aufsetzt. Liegt tatsächlich ein übermäßiges Kippen des Fußes nach innen vor, bezeichnet man dies als Überpronation. Diese kann verschiedene Ursachen haben: Fuß-/Beinfehlstellungen (Senk-, Spreiz-, Knickfüße, X-Beine), falsche Lauftechnik, Hüftinstabilität, zu weite oder ausgeleierte Schuhe. Falls möglich muss zunächst die Ursache behoben werden, ansonsten sollten Überpronierer darauf achten, dass der Schuh am Innenrand eine stabile Stützung aufweist.

Auch die Laufschuhe entwickeln sich immer weiter und neue Technologien werden ausprobiert. Wo sehen Sie die Reise in der Entwicklung der Laufschuhe hingehen?

In dieser Saison gibt es keine Weltneuheit auf dem Laufschuhmarkt. Die von den Herstellern immer wieder angepriesenen „noch besseren Technologien“ unterscheiden sich oft nur in Nuancen vom Vorjahrsmodell. Das muss man immer kritisch betrachten. So ist man zum Beispiel seit einiger Zeit von der starken Dämpfung im Rückfußbereich des Laufschuhs wieder abgekehrt. Die immer aufwändigeren Dämpfungssysteme, die zeitweise nach dem Motto „Viel hilft viel“ an den Läufer herangetragen wurden, brachten aber durch die unnatürliche Fersenerhöhung auch gesundheitliche Probleme an den Waden, Knien und an der Lendenwirbelsäule mit sich. Ein aktuelles positives Beispiel für die Laufschuhentwicklung sind die mittlerweile von verschiedenen Händlern angebotenen „Barfußlauf-Modelle“, also Laufschuhe, die dem natürlichen Laufen so nahe wie möglich kommen sollen. Ich denke gerade in diesem Bereich könnte auch die Philosophie zukünftiger Modelle liegen: Der moderne Laufschuh sollte dem Läufer zwar einen gewissen Komfort bieten, ihm aber nicht „die gesamte Arbeit“ abnehmen. Denn entscheidend ist eine gut trainierte Fußmuskulatur durch einen sauberen Laufstil.

Mit der Lunge-Laufschuhmanufaktur wagt sich erstmals seit langem ein in Deutschland produzierendes Unternehmen mit neuen Laufschuhen an den Markt. Wie bewerten Sie diese Entwicklung bzw. wie ist Ihre Meinung hierzu?

Ich sehe dies insgesamt sehr positiv. Da mittlerweile alle namhaften Laufschuhhersteller ihre komplette Produktion aus ökonomischen Gründen ins asiatische Ausland verlegt haben, ist ein solcher gegen den Trend gerichteter Schritt sehr mutig und begrüßenswert. Die Brüder Lunge sind ja schon lange im Geschäft, haben täglich mit Laufschuhen zu tun und testen diese bestimmt auch regelmäßig auf eigener Laufstrecke. Sie werden sich ihr Projekt „Laufschuhe made in Germany“ gut überlegt haben und wissen, was Sie tun. Ich selbst habe bisher noch kein „Lunge-Modell“ getragen, werde sie aber sicher mal ausprobieren und bin gespannt, ob man die heimische Produktion auch qualitativ am Fuß spürt.

Was wäre momentan Ihr aktueller Laufschuhtipp (Stabil, neutral, Gelände und Wettkampf)?

Die Suche nach einem Laufschuh ist zu individuell, als dass man pauschal ein bestimmtes Modell empfehlen könnte. Wichtig ist, dass man weiß, in welcher Kategorie (Natural, Light, Cushion, Support, Competition) man die Schuhe suchen muss. Die einzelnen Modelle der großen Laufschuh-Hersteller haben alle ihre Stärken und Schwächen, unterscheiden sich oft aber auch nur in kleinen Details. Entscheidend ist deshalb letztendlich, in welchem Schuh aus der entsprechenden Kategorie ich mich beim Laufen am wohlsten fühle. Ratsam ist auch, regelmäßig zwischen mehreren Paar Laufschuhen zu wechseln. Ich laufe zum Beispiel mit Adidas Supernova Cushion, Nike Air Pegasus und Asics Gel Stratus.

Wo sehen Sie besondere Stärken der verschiedenen Hersteller oder ist eine Verallgemeinerung nur bedingt möglich?

Eine Verallgemeinerung ist hierbei nicht möglich, da sich auch schon die einzelnen Modelle ein und desselben Herstellers komplett voneinander unterscheiden und auf ganz verschiedenen Technologien beruhen können. Die Stärken und Schwächen eines Schuhs kann man nicht pauschal auf eine Marke beziehen, sondern sind immer im Einzelfall von Modell zu Modell abzuwägen.

Oftmals werde ich per E-Mail gefragt, was für ein Laufschuh besonders für schwere Läufer geeignet ist? Was wäre dort zu raten?

Jeder Fußaufsatz während des Laufens verursacht eine Stauchung, die sich über den Fuß, das Knie und die Hüfte bis in den Rücken fortleitet. Gerade übergewichtige Läufer, bei denen aufgrund der zusätzlichen Kilos noch größere Kräfte wirken, sollten deshalb auf eine gute Dämpfung der Laufschuhe achten und sich für Strecken mit weichem Untergrund wie zum Beispiel Waldböden entscheiden. Ich empfehle besonders schweren Läufern, zunächst durch Walking, Nordic Walking, Schwimmen oder Aquajogging ein paar Pfunde Ballast abzuwerfen und erst dann mit dem Laufen zu beginnen.

Aus eigener Erfahrung kenne ich Knieschmerzen beim Laufen. Kann dies auf die falschen Schuhe zurückzuführen sein und woran erkennt man Ihrer Meinung nach relativ schnell, ob ein Laufschuh für einen geeignet ist?

Knieschmerzen bei Läufern können ganz verschiedene Ursachen haben. Eine mögliche Erklärung ist sicherlich auch falsches Schuhwerk. Um dies beurteilen zu können, empfiehlt sich die oben schon angesprochene Laufbandanalyse inklusive Videoaufzeichnung beim Fachmann.

Wie wichtig ist die Schnürung?

Es gibt verschiedene Schnürungstechniken, die für Laufschuhe in Frage kommen. Für welche man sich letztendlich entscheidet, halte ich für nicht sonderlich wichtig. Entscheidend ist, dass die Schnürung zwei Kriterien erfüllt: Die Schnürriemen sollten fest verbunden sein, so dass sie während des Laufs nicht aufgehen und zur Stolperfalle werden. Andererseits darf die Schnürung nicht so fest sein, dass es zur Blutungsstauung am Fußrücken kommt.

Wie viele Laufschuhe sollte ein passionierter Läufer besitzen? Und sollten dies unterschiedliche Modelle sein?

Ein Läufer sollte zwei oder je nach Laufintensität drei Paar Laufschuhe besitzen, um eine zu einseitige Belastung zu vermeiden. Jedes Laufschuhmodell ist unterschiedlich konstruiert, dadurch belastet der Läufer seinen Bewegungsapparat immer etwas anders. Durch den Wechsel der Schuhe können einerseits Überlastungserscheinungen vermieden werden, andererseits bieten diese variierenden Reize gleichzeitig ein gutes Training für die Fußmuskulatur. Bei guter Pflege kann man bis zu 1.000 Kilometer mit einem Modell laufen, spätestens dann ist die Zeit für neue Laufschuhe gekommen.

Vielen Dank für das ausführliche Interview Herr Dr. Schillings.

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Interview mit Diadora http://www.joggen-online.de/blog/interview-mit-diadora/ http://www.joggen-online.de/blog/interview-mit-diadora/#comments Tue, 29 Jul 2008 21:27:35 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=145 Diadora

Das Running-Magazin hat die großen Das Running-Magazin hat die großen Laufschuhhersteller eingehend zu Ihrer Ausrichtung 2008 befragt und es kommen dabei sehr interessante Details zu Laufschuhen zum Vorschein.
Und auch den vierten Teil unserer Serie macht eine eher unbekannte Marke: Diadoro. Das Interview wurde geführt mit Birgit Metzler Marketing Assistenz, Grofa Sport & Fashion GmbH.

In welchen Bereichen haben sich Ihre Sortimente zum Frühsommer 2008 verändert/weiterentwickelt?
Iron Mythos II – der neue Triathlon- Wettkampfschuh – das bewährte Leichtgewicht mit verbessertem Verschlusssystem. Mit dem Mythos Trail ist Diadora 2008 auch im Gelände mit seiner innovativen Axeler-Technologie vertreten. Der neue Allrounder – Mythos Star – bietet mit der Axeler WI-5-Technologie einen neuen revolutionären Sohlenaufbau.

Welche konkreten Nutzen von Asics haben die Veränderungen für den Läufer?
Das verbesserte Verschlusssystem des Triathlonschuhs sorgt für eine bessere Fußfixierung sowie durch leichteres An- und Ausziehen des Schuhs für schnellere Wechselzeiten. Die neue Axeler-WI-5-Technologie ermöglicht durch die Feder im Vor- und Rückfußbereich sowie das neue Sohlenaufbaukonzept ein natürliches dynamisches Laufgefühl.

Welche Innovationen & Veränderungen bei Laufschuhen würden Sie besonders herausstellen?
Die Axeler-WI-5-Technologie als Weiterentwicklung der Axeler-Technologie durch den Einsatz neuer Materialien und funktionellerer Technik. Fünf grundlegende Merkmale: erhöhte Reaktivität durch Axeler-Feder im Vorfuß, Dämpfung durch Feder und neue Materialien im Rückfuß, Flexibilität für eine natürliche Abrollbewegung, Stabilität und Langlebigkeit der Materialien.

Welche Ansätze verfolgen Sie aktuell bei der Entwicklung Ihrer Laufschuhe?
Da wir selbst kein Hersteller sind, überlassen wir die Entwicklung den Spezialisten von Diadora, die eng mit Experten der Universität Mailand zusammenarbeiten.

Wie bewerten Sie die aktuelle Entwicklung Ihrer Marke auf dem deutschen Laufschuhmarkt?
Diadora ist momentan noch klein und relativ neu am deutschen Laufschuhmarkt. Unsere Entwicklung geht aber konsequent nach vorne. Je mehr Kunden in Kontakt mit unserer Marke kommen, desto positiver fällt das Feedback und Image der Marke Diadora aus.

Was ist Ihr aktuell erfolgreichstes Modell am Markt?
Der Mythos Samurai AX als Lightweight- Trainer vor allem im Damenbereich ein absoluter Renner, sowie der Mythos Axeler Ti als Highlight im Allrounder-Herren-Bereich.

www.diadora.com

Dieser Artikel ist mit freundlicher Genehmigung dem Running-Magazin entnommen.

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Interview mit Brooks http://www.joggen-online.de/blog/interview-mit-brooks/ http://www.joggen-online.de/blog/interview-mit-brooks/#comments Mon, 28 Jul 2008 22:40:00 +0000 Marcel http://www.joggen-online.de/blog/?p=144 Brooks

Das Running-Magazin hat die großen Laufschuhhersteller eingehend zu Ihrer Ausrichtung 2008 befragt und es kommen dabei sehr interessante Details zu Laufschuhen zum Vorschein.

Die vielleicht der Masse weniger bekannte, aber von passionierten Läufern doch sehr geschätzten Marke Brooks bildet den dritten Teil unserer Sommerinterview Reihe. Hier stand Bastian Hübschen,  Marketing Manager Marketing,  Brooks Sports GmbH, dem Running Magazin Rede und Antwort.

In welchen Bereichen haben sich Ihre Sortimente zum Frühsommer 2008 verändert/weiterentwickelt?
Brooks hat die neue Kategorie „Guidance“ eingeführt, welche die Lücke zwischen dem Neutral- und Supportbereich schließt, dort haben wir zwei neue Schuhmodelle, den Infiniti und den Switch vorgestellt. Im Neutralbereich haben wir ebenfalls ein neues Schuhmodell: den Defyance. Im Glycerin 6 und im Infiniti haben wir erstmalig das „stacked“ Mogo produziert.

Welche konkreten Nutzen von Asics haben die Veränderungen für den Läufer?
Die Modelle aus der Guidance Kategorie sind für die Läufer geeignet, die in der Abrollbewegung leicht bis mittel stark überpronieren und bei denen der Fuß erst später im Mittelfuß einsinkt.

Welche Innovationen & Veränderungen bei Laufschuhen würden Sie besonders herausstellen?
Das „stacked“ Mogo ist im Glycerin 6 in der Ferse und im Infiniti im Vorfuß vorhanden. Dadurch, dass in diesen Modellen das e-Fusion in der Mogo Zwischensohle eingebettet ist, haben der Glycerin und der Infiniti ein höheres Maß an Dämpfung erreicht.

Welche Ansätze verfolgen Sie aktuell bei der Entwicklung Ihrer Laufschuhe?
Da die Umwelt bei uns eine immer größere Rolle spielt, werden wir in Zukunft verstärkt versuchen, auf Umweltfreundlichkeit bei unseren Materialien und Verpackungen zu achten, wie zum Beispiel bei der Produktion der Mogo Zwischensohle und der im Herbst / Winter startenden Bio Mogo Zwischensohle.

Wie bewerten Sie die aktuelle Entwicklung Ihrer Marke auf dem deutschen Laufschuhmarkt?
Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Kollektion und die Einführung neuer Modelle, konnte Brooks seine Position als High Performance Running-Anbieter weiter ausbauen. Positiven Einfluss hat hier zusätzlich der Ausbau unseres Außendienstes, der zusammen mit den Tec Reps und dem Office in Münster das Herzstück unseres Customer-Service-Bereiches bildet.

Was ist Ihr aktuell erfolgreichstes Modell am Markt?
Unser erfolgreichstes Modell ist wie in den Vorjahren weiterhin der Adrenaline GTS, doch erzielen wir mit dem Glycerin im Neutralschuhbereich fast ähnlich hohe Abverkaufszahlen.

www.brooksrunning.de

Dieser Artikel ist mit freundlicher Genehmigung dem Running-Magazin entnommen.

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