Die Macher von Sports Tracker gelten vollkommen zu Recht als die Pioniere unter den Sport-Tracking-Apps. Schon 2004 begannen die Arbeiten zu dieser App. Inzwischen blickt die kostenlose App, die von einigen sportbegeisterten Finnen entwickelt wurde, auf mehrere Millionen Downloads und 60.000 virtuelle Freunde bei Facebook und Nutzer in über 200 Ländern.
Kann Sports Tracker mit den runtastic, Nike & Co mithalten? Wir haben getestet und präsentieren unsere Ergebnisse nun hier.
Navigation
Direkt nach dem Runterladen der ca.10 Megabyte großen App gelangen wir auf den Startbildschirm, der auf den ersten Blick ziemlich vollgepackt aussieht. Am oberen Rand finden wir eine Zusammenfassung unserer gesammelten Läufe.
Wie viele Kilometer haben wir in wie vielen Einheiten zurückgelegt? Auch die gesamt verbrauchte Zeit ist hier aufgeführt genauso wie der Kalorienverbrauch.
Darunter ist das neueste Training als Einzelzusammenfassung aufgeführt. Für unseren Geschmack etwas zu viele Zahlen für einen Home-Screen zumal noch Einiges mehr zu finden ist. Darunter weist uns ein Button auf eventuelle Benachrichtigungen der sozialen Medien hin. Dann kommt die erste positive Überraschung, eine Vorhersage wann Sonnenauf- und Untergang in etwa stattfinden.
Das ist besonders für Läufe in der Natur äußerst praktisch. So kann eventuell ein toller Blick genossen werden. Die Fotos, die hier geschossen werden, können dann auch gleich gepostet werden.
Unten am Bildschirm finden sich dann die wesentlichen Menüpunkte. “Diary“ speichert unsere absolvierten Läufe, so dass sie jederzeit wieder abrufbar sind. “Friends“ lässt uns wissen, was unsere vernetzten Freunde gerade unternehmen. “Settings“ sind wie bei den anderen Apps die gesammelten Einstellungen.
Ob Lautstärke oder persönliche Angaben zum Nutzer. Die Funktion “Explore“ ist eine sehr nett gelöste Karte.
Zum einen lässt sich hier erkennen, wo der Läufer gerade seine Runden dreht, zum anderen kann die Karte auch anzeigen wo andere Sports Tracker User momentan laufen. So lässt sich die eine oder andere neue Route entdecken.
Funktionen
Sports Tracker bringt eigentlich alles mit, was der Nutzer von einer kostenlosen App erwarten kann
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Aufzeichnung der Läufe
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Anlegen einer Lauf-Historie
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Eine Kartenfunktion und
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Ein Trainingstagebuch
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Das Vernetzen bei Facebook & Co
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Kombinationsmöglichkeiten mit Pulsmessern
Doch wie immer krankt auch diese kostenlose Version ein bisschen im Detail. Der Home-Screen ist zwar nett anzusehen wirkt aber überladen. Ein Intervalltraining ist nicht möglich und auch eine Wettbewerbsfunktion ist nicht vorhanden. Das kann für ambitionierte Läufer ein Grund sein diese App abzulehnen. Positiv hervorzuheben ist, dass Sports Tracker auf nahezu allen Smartphones funktioniert.
Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Geräten
Sports Tracker lässt sich mit einem Pulsgerät kombinieren, das im eigenen Online-Shop erworben werden kann. Der Pulsmesser kostet ca. 70€ und ist eigens vom App-Hersteller selbst konzipiert. Allerdings unterstützt dieses Gerät momentan kein iPhone. Für Radfahrer ist eine Hülle aus Hartplastik im Angebot, die auf dem Rad montiert werden kann, allerdings kostet diese auch schlappe 40€.
Unsere Meinung
Wer seine Läufe aufzeichnen möchte und auf einige Extras verzichten kann, für den ist Sports Tracker eine gute Wahl. Alles läuft solide, jedoch fehlen elementare Trainingsfunktionen. Die kostenlose Version von runtastic liefert zwar ebenfalls keine weiterführenden Funktionen zur Trainingsmodifikation, allerdings ist dort die Navigation besser gelöst. Das Design ist Geschmackssache.
Fazit
Sports Tracker kann nicht mit unserem Testsieger runtastic mithalten und auch gegen die Konkurrenz um Nike, Runmeter & Co sieht es schlecht aus. Doch die App ist kostenfrei und erfüllt alle wichtigen Funktionen. Runterladen und ausprobieren schadet garantiert nichts.
Foto: (c) sports-tracker.com
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