Trans Amerika

Trans Amerika
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"Trans Amerika" ist eine Erzählung, welche einen unerbitterten Wettkampf verschiedenster Charaktere abzeichnet. Hintergrund ist die Große Depression des Jahres 1931, welche in Amerika viele ehemals erfolgreiche Menschen an den Rande des wirtschaftlichen Ruins drängt. Der Trans Amerika Super Marathon, welcher mit einem hohen Preisgeld dotiert ist, stellt für viele die einzige Möglichkeit dar, dieser Spirale der Armut zu entkommen. Es kommt folglich zu einem erbitterten Wettkampf, welcher die Teilnehmer von Los Angeles nach New York führt. Bei den Protagonisten selbst handelt es sich um einen Lord, einen ehemaligen Gewerkschaftsführer, eine Laufmannschaft der Hitlerjugend, eine Revuetänzerin und einem mittellosen Mexikaner. Es wird nun der erbitterte Wettstreit dieser Charaktere dargestellt, welche neben all ihren individuellen Wünschen und Ängsten vor allem eins verbindet: der unabdingbare Siegeswille. Nichtsdestotrotz lernen sich diese im Laufe des Rennens besser kennen und bringen sich nicht nur Feindschaft, sondern später auch aufrichtige Bewunderung und Hilfe entgegen.

Autor

Tom Mc Nab

Auflage und Erscheinungsjahr

2. Auflage, 2008

Seiten

551 Seiten

Preis

22.95 €

Inhaltliche Schwerpunkte

Laufen, Joggen, Wettkampf, Geschichte, USA, Roman

Über den Autor

Tom Mc Nab arbeitet als Journalist und Fernsehberater. Durch eigene sportliche Erfolge gelang es ihm aber auch, für einige Zeit der Trainer der britischen Leichtathletik Nationalmannschaft zu sein.

Das sagen Kunden

Die Darstellung dieses Rennens, welches auf historischen Fakten beruht, vermag die Mehrheit der Leser zu überzeugen. So fällt es den meisten Kunden leicht, sich in die Handlung hineinzuversetzen und insbesondere sportliche Fachbegriffe und die sportlichen Probleme des Feldes stößt auf positive Resonanz. Dies dürfte auf die eigene sportliche Geschichte des Autors zurückzuführen sein, welcher sportliche Leidenprozesse autobiografisch angehaucht geschickt in die Geschichte einzunähen vermag. Lediglich die Klischees, auf welche "Trans Amerika" vor allem in der Charakterwahl zurückgreift, erscheinen zu vorhersehbar und langweilig. Aber auch sportlich weniger ambitionierte Leser erfreuten sich an der Darstellung des Amerikas, wie es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorzufinden war. So kommt es auch, dass dieses Werk aufgrund seiner Realitätsnähe und ausführlichen Darstellung eines dramatischen Wettkampfes fast nur auf sehr positive Resonanz der Leserschaft stößt.