
Im Winter ohne Kopfbedeckung laufen zu gehen, kann sehr ungesund sein. Eine Erkältung schwächt den Körper und stört, weshalb das Infektrisiko mit einer Kopfbedeckung auf ein Minimum reduziert werden sollte . Aber nicht jeder findet eine Mütze angenehm zu tragen oder entspricht dem jeweiligen Modestil. In einem solchen Fall kann einfach auf ein Stirnband zurückgegriffen werden und laut einer Umfrage auf Sportlerfrage.net entscheiden sich ca. 8% der Sportler für diesen Wind- und Wetterschutz. Doch erfüllt ein Stirnband die gleichen Funktionen wie eine Mütze? Und welche Vorteile, bzw. Nachteile bringt es mit sich?
Das Stirnband: Eine sinnvolle Alternative
Zunächst einmal ist ein Stirnband eine gute Alternative, wenn es nur darauf ankommt, die Ohren vor Kälte und Wind zu schützen. Aber auch hier spielt das richtige Material eine wichtige Rolle. Baumwolle oder Wolle saugen sich schnell mit Schweiß voll und sind dann unangenehm zu tragen. Sie verhindern außerdem keine Erkältung, ganz im Gegenteil, sie fördern sie eher noch, da der Schweiß nicht verdunsten kann.
Eine bessere Alternative ist Funktionsmaterial: Es ist atmungsaktiv, winddicht und lässt die Feuchtigkeit nach außen dringen. Gleichzeitig kommt aber keine Feuchtigkeit von außen durch das Material durch, es eignet sich also auch bei Regen. Stirnbänder aus Funktionsfasern werden im Handel zwar angeboten, sind aber unter Läufern eher ungebräuchlich.
Praktische Schlauchtücher anstelle eines Stirnbands
Viele Läufer bevorzugen daher sogenannte Schlauchtücher, beispielsweise von H.A.D. oder Buff. Diese sind ebenfalls aus Funktionsfasern gefertigt, aber vielseitiger einsetzbar als ein normales Stirnband oder eine Mütze. Dabei handelt es sich um ein Multifunktionstuch, das aus einem einzigen Stück ohne Nähte gefertigt ist. Durch verschiedene Wickeltechniken lässt es sich als Halstuch, Stirnband, Mütze und vieles andere tragen. Es ist nur eine leichte Kopfbedeckung, aber auch im Winter meistens ausreichend.
Im Sommer eignet sich ein Buff gut
Auch für den Sommer bietet sich ein Buff hervorragend an, da es als Schweißband um die Stirn gewickelt werden kann und so verhindert, dass der Schweiß in die Augen läuft. Als Mütze über den ganzen Kopf getragen ist es ein luftiger Schutz gegen UV-Strahlen.
Foto: @ Doug Berry / istockphoto
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