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26.08.2013

Handschuhe zum Laufen

Warum Handschuhe beim Laufen wichtig sind

Handschuhe zum Laufen

Läufer kennen das Problem. Im Winter ist es schwierig, die optimale Laufbekleidung zu wählen. Eine Grundregel dabei ist, sich nicht zu warm anzuziehen, denn der Körper produziert schon nach einigen Minuten viel Wärme. Auf der anderen Seite verliert der Körper auch ständig Wärme, besonders über Kopf und Hände. Weil dabei aber nicht nur Wärme, sondern auch Feuchtigkeit abgegeben wird, ist es wichtig, Kopf und Hände warm zu halten, damit sie nicht unterkühlen und so eine Erkältung hervorrufen. Das geht am besten mit einer Mütze und Handschuhen.

Handschuhe aus Funktionsfasern

Die Handschuhe sollten dabei unbedingt aus Funktionsmaterial bestehen, damit der produzierte Schweiß nach außen abgeleitet werden kann. Da das spezielle Material selbst keine Feuchtigkeit aufnimmt, bleibt die Haut trocken. Für gewöhnlich sollten dünne Laufhandschuhe ausreichen, da der Körper schon nach kurzer Zeit viel Wärme produziert. Die Funktionsfasern haben auch den Vorteil, dass sie in den meisten Fällen winddicht sind. Sollte das Laufen mit Handschuhen nach einiger Zeit zu warm werden, lassen sich die Funktionshandschuhe gut verstauen, weil sie durch das dünne und leichte Material wenig Platz in einer Jackentasche einnehmen.

Fingerhandschuhe besser als Fäustlinge

Fingerhandschuhe sind grundsätzlich besser geeignet als Fäustlinge, da sie nicht so dick gefüttert sind und mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen. Die Handschuhe sollen nur einen leichten Schutz bieten, sie müssen gar nicht isoliert sein. Häufig sind die Handschuhe in Signalfarben und / oder mit Reflektoren versehen, die die passive Sicherheit erhöhen. Das spielt gerade bei abendlichen Läufen im Winter eine große Rolle.

Fünf Grad oder weniger

Handschuhe sind zu empfehlen, sobald es kälter als fünf Grad Celsius wird. Ab Temperaturen unter null Grad werden sie zu einem Muss. Auch in der Übergangszeit sind Handschuhe sinnvoll. Sie ermöglichen selbst bei gefühlten fünf Grad und nasskaltem Wetter ein angenehmes Laufen.

Eine Alternative zu Funktionshandschuhen sind leichte Woll- oder Baumwollhandschuhe. Da sich die Schweißproduktion an den Händen in Grenzen hält, saugen die Baumwollhandschuhe den Schweiß nicht auf und werden unangenehm zu tragen. Allerdings leiten sie den Schweiß nicht weiter. Viele Läufer empfinden daher eine komplett trockene Haut als angenehmer und setzen auf Funktionshandschuhe. Ungeeignet dagegen sind Lederhandschuhe, da sie die Wärme schnell abgeben, aber den Schweiß zurückhalten

Fotos: @ Maridav / istockphoto

 

Fazit

  • Der Körper gibt nicht nur Wärme über den Kopf, sondern auch über die Hände ab, daher sind Handschuhe im Winter unerlässlich
  • Handschuhe aus Funktionsfasern sind leicht, winddicht und leiten den Schweiß ab
  • Sobald die Temperatur unter fünf Grad fällt, sind Handschuhe Pflicht
  • Fingerhandschuhe eignen sich besser als Fäustlinge, weil sie eine dünne, aber ausreichende Isolationsschicht bieten
 
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Kommentare

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HALLO
HIJIJIHHIHJ
JOHANNES KEPPLER
09 Oktober 2013 - 08:05

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