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Gemeinsam ans Ziel: Laufen in der Gruppe

Lauftraining allein, mit einem Laufpartner oder in einer Laufgruppe

Gemeinsam ans Ziel: Laufen in der Gruppe

Laut der Online-Plattform Online-Partnersuche.de ist Sport in Gruppen die viert häufigste Gelegenheit seinen Partner für´s Leben kennenzulernen. Dabei hält es beim Laufen jeder anders. Mancher Läufer trainiert grundsätzlich allein, um in Ruhe seinen Gedanken nachhängen zu können oder auf die Landschaft zu achten. Andere hingegen ziehen einen Laufpartner vor, mit dem sie sich nebenbei unterhalten können. Wieder andere Sportler trainieren gleich in einer ganzen Laufgruppe, wobei vieles dafür spricht, andererseits aber auch einiges beachtet werden sollte.

Was für das Laufen in Gruppen spricht

Ein großer Vorteil bei Laufgruppen ist, dass sich die Laufpartner gegenseitig ergänzen, korrigieren, anspornen und ermutigen. So können sich beispielsweise Lauffehler nicht verfestigen, und der einzelnen Läufer steht weniger in der Gefahr, sich zu über- oder zu unterfordern. Wichtig für den Erfolg eines gemeinsamen Laufens in Gruppen ist dabei allerdings, dass es nicht bei spontanen Läufen bleibt, sondern dass die Laufpartner feste Absprachen treffen und diese Termine dann auch einhalten. Gerade für Läufer, denen es gelegentlich an der Motivation zum Lauftraining mangelt, kann ein bisschen „Gruppenzwang“ durchaus von Vorteil sein, um den inneren Schweinehund auch bei Schmuddelwetter und Trägheit zu überwinden. Diese Notwendigkeit von gemeinsamen Absprachen bezieht sich natürlich nicht nur auf die Lauftermine, sondern auch auf die Auswahl der Laufstrecken, des Lauftempos und des Umfangs des Lauftrainings.

Was man bei Laufgruppen bedenken sollte

In einer Gruppe zu laufen statt allein zu trainieren, heißt immer auch, dass Rücksicht auf die langsamen Läufer genommen werden muss, die das Tempo vorgeben. Ist keine Autoritätsperson vorhanden, die das gemeinsame Tempo vorgibt, können schnelle Läufer unter Umständen unterfordert sein. Umgekehrt stehen die schwächeren Mitglieder der Laufgruppen möglicherweise in der Gefahr, sich zu überfordern, wenn sie das Gefühl haben, für die schnellen Läufer eine Belastung darzustellen. So ist es zwar eine große Motivation, in einer Laufgruppe gemeinsam auf einen Marathon hin zu trainieren, kann aber für einen Anfänger, der sich besser erst einmal auf einen 10-km-Lauf vorbereiten sollte, ein zu hoch gestecktes Ziel sein. In einer Laufgruppe prallen immer auch verschiedene Charaktere aufeinander. Damit es beispielsweise zwischen „großen Schweigern“ und „Alleinunterhaltern“ nicht zu Konflikten kommt, sollten klare Absprachen zur Gestaltung der Trainingsläufe vorhanden sein.

Die passenden Partner zum Laufen finden

Beim Laufen in der Gruppe ist es wichtig, dass alle Laufpartner sowohl hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit als auch in Bezug auf ihre Ansprüche in etwa übereinstimmen. Ein Spitzenläufer hat natürlich nichts davon, lauter Freizeitsportler als Laufpartner zu haben, die das Lauftempo in der Gruppe bestimmen. Ist der Laufpartner zugleich auch der Lebenspartner, können Probleme auftreten, wenn man trotz unterschiedlicher Leistungsfähigkeit unbedingt gemeinsam laufen möchte. Eine Möglichkeit ist, wenn der schnellere Läufer seinem Partner einen zeitlichen Vorsprung lässt oder aber eine etwas längere Laufstrecke wählt. Übrigens kann man Laufgruppen und Lauftreffs auch über das Internet suchen und so Gleichgesinnte und vielleicht auch Freunde finden.

Der Hund als Laufpartner

Wessen bester Freund sein eigener Hund ist, kann auch in ihm einen Partner zum gemeinsamen Laufen haben. Vor allem die schlanken und langbeinigen Hunderassen kommen dafür in Frage – zum Beispiel Schäferhunde, Dalmatiner, Huskys und Retriever. Die Tiere müssen natürlich aufs Wort gehorchen und sollten dem Welpenalter entwachsen sein, um eine Überforderung der jungen Hunde auszuschließen. . Niemand sollte allerdings auf den Gedanken kommen, sich einen Hund nur im Hinblick auf dessen Eignung zum Laufen hin anzuschaffen. Die Liebe zum Hund und die Bereitschaft, seinen Bedürfnissen, die nicht nur aus Laufen, sondern auch aus Spielen und Toben bestehen, gerecht zu werden, gehören unbedingt dazu. 

 

Fazit

  • Gemeinsames Laufen macht Spaß und motiviert, kann aber auch Nachteile haben
  • Die Laufpartner müssen leistungsmäßig in etwa zueinander passen.
  • Feste Absprachen und gemeinsame Ziele sichern den Erfolg von Laufgruppen
  • Laufpartner können auch der Lebensgefährte oder der Hund sein
 
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