
Wer Freude am Mannschaftssport hat und nach einer Alternative zum Laufen sucht, sollte es vielleicht einmal mit Fußball versuchen. Statt einsam seine Runden zu drehen, ist man mit vielen anderen Fußballbegeisterten zusammen, kann das Gemeinschaftsgefühl genießen und jeden Sieg der eigenen Mannschaft ausgiebig feiern. Und wer Fußball spielt, tut außerdem viel für seine Gesundheit und seine Fitness.
Was bringt Fußball für die Gesundheit?
Da Fußball zu den Sportarten gehört, die das ganze Jahr über an der frischen Luft ausgeübt werden, wird der Organismus optimal mit Sauerstoff versorgt, was allen Organsystemen zugutekommt. Fußball ist ein sehr gutes Training für das Herz-Kreislaufsystem und die Muskeln, und auch der Stoffwechsel kommt in Schwung. Durch Fußballspielen trainiert man sowohl Kraft und Ausdauer als auch Flexibilität und Schnelligkeit. Da es beim Fußball einen hohen Anteil an dynamischen Bewegungen gibt, stärkt dieser Mannschaftssport außerdem das Koordinationsvermögen der Spieler. Wie der dänische Sportwissenschaftler Peter Kustrup in einem Experiment herausfand, ist regelmäßiges Fußballspielen sogar gesünder als regelmäßiges Laufen – und zwar deshalb, weil es beim Fußball wechselnde Bewegungen gibt wie Gehen, Laufen oder Sprinten. Ein Problem beim Fußball ist allerdings, dass es während eines Spiels immer wieder zu ungünstigen Belastungsspitzen für Herz und Kreislauf kommen kann.
Mögliche Nachteile des Fußballspielens
Das Verletzungsrisiko ist bei dieser Sportart verhältnismäßig hoch, was man unschwer feststellen kann, wenn man in den Medien die Berichte über verletzungsbedingte Ausfälle von Fußballern verfolgt. Meniskuszerrungen und Bänderverletzungen kommen nicht selten vor und zwingen viele Spieler zu mehr oder wenigen langen Zwangspausen. Zu Verletzungen kommt es auch an Ellenbogen, Leisten und Knöcheln – natürlich abhängig davon, wie aggressiv gespielt wird. Eine besonders häufige Gefahr des Fußballspielens sind die sogenannten Fußballerknöchel, die dadurch entstehen, dass es wegen der Überbeanspruchung der Gelenke zu Verknöcherungen der Kapseln und zu Knochenwülsten kommen kann.
Ein eventueller Nachteil ganz anderer Art ist es, dass man zwingend auf eine Mannschaft angewiesen ist, um Fußball spielen zu können. Das setzt voraus, dass es in der Nähe des Wohnorts überhaupt einen Fußballverein gibt. Außerdem stellt sich dann noch die Frage, ob man den Anforderungen, die der Fußballtrainer an neue Mitglieder stellt, genügt und ob man überhaupt in die Mannschaft aufgenommen wird.
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